Drama, Zittern, Hoffnungsschimmer! Während Fußball-Deutschland am Sonnabend gespannt auf die Bundesliga blickte, saß auch beim 1. FC Union Trainerin Marie-Louise Eta wie auf heißen Kohlen – allerdings nicht im Stadion, sondern auf dem heimischen Sofa! Keine 24 Stunden zuvor hatte es noch richtig wehgetan: Das bittere 1:3 bei RB Leipzig hing wie eine dunkle Wolke über Köpenick. Frust? Klar! Aber lange Zeit zum Grübeln blieb nicht.
St. Pauli und Wolfsburg patzen – Union freut’s
Denn: Jetzt mussten die anderen ran! Mit Argusaugen verfolgte Eta die entscheidenden Duelle im Tabellenkeller. Schnell war klar: Die Spiele von St. Pauli in Heidenheim und Wolfsburg gegen Gladbach könnten über die Stimmung bei Union entscheiden – Hoffnung oder nächste Hiobsbotschaft?
Dann das große Aufatmen! Aus Sicht der Eisernen lief plötzlich alles wie am Schnürchen. St. Pauli patzte, ging in Heidenheim mit 0:2 baden. Und auch Wolfsburg konnte nicht liefern – gegen Gladbach gab es nur ein mageres 0:0. Kein Sieger, keine Gefahr für Union!

Die Erleichterung? Riesig! Drei Spieltage vor Schluss bleibt der Vorsprung auf den Relegationsplatz bei komfortablen sechs Punkten. Noch besser: Sieben Zähler trennen Union sogar von einem direkten Abstiegsplatz. Die Ausgangslage ist plötzlich wieder richtig stark!
Klassenerhalt nächstes Wochenende möglich
Und jetzt kommt’s: Schon am nächsten Spieltag kann in Köpenick die große Party steigen! Mit einem Sieg gegen den 1. FC Köln am Sonnabend (15.30 Uhr, Alte Försterei) könnten die Eisernen den Klassenerhalt perfekt machen. Was für eine Chance!
Doch ganz ohne Blick auf die Konkurrenz geht es nicht: St. Pauli muss am Sonntag gegen Mainz ran – und darf auf keinen Fall gewinnen, wenn Union vorzeitig durch sein will. Dabei helfen kann Ex-Trainer Urs Fischer, der Mainz mit einem Sieg gleichzeitig selbst vorzeitig zum Klassenerhalt führen könnte. Eine Win-win-Situation.


