Der 1. FC Union hat es am 32. Spieltag geschafft. Der Klassenerhalt in der Bundesliga ist amtlich. Sonntag konnten die eisernen Profis auf dem Sofa feiern. Der Tabellensechzehnte FC St. Pauli verlor sein Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 mit 1:2 und der Tabellensiebzehnte VfL Wolfsburg spielte 1:1 beim SC Freiburg. Keiner der beiden Klubs kann die Köpenicker in den letzten beiden Spielen noch einholen.
Urs Fischer ist der doppelte Retter
Aber Moment, Mainz? Ja genau, Urs Fischer, die Trainer-Ikone der Unioner, rettete nicht nur die Rheinhessen mit diesem Auswärtssieg. Nein, er holte nochmal seinen langen, netten Schatten in Köpenick hervor. Was für eine Ironie. Aufstiegstrainer, Champions-League-Held und jetzt auch noch indirekter Retter im Abstiegskampf als Mainzer Trainer. Er hält für Union die Klasse.
Nach dem ersten Punktgewinn und Trainerin Marie-Louise Eta beim 2:2 gegen den 1. FC Köln am Sonnabend war Unions Vorsprung gegenüber St. Pauli auf dem Relegationsplatz auf sieben Punkte bei nur noch zwei Spielen gewachsen. Die Niederlage des Hamburger Kiezklub am Sonntagnachmittag war der erste Schritt. Da war zu 99,9 Prozent der Klassenerhalt für die Unioner klar.
Wolfsburg verliert in Freiburg
Die 0,1 Prozent fehlten noch, weil der Krisenklub aus der VW-Stadt noch am Abend spielte. Die Wolfsburger hätten mit drei Siegen (in Freiburg, gegen den FC Bayern und bei St. Pauli) noch die theoretische Minimalchance gehabt, an Union vorbeiziehen. Das war aber nach dem 1:1 auch nur noch ein überflüssiges Rechenspiel.


