Es ist das letzte WM-Gruppenspiel für Deutschland am 25. Juni. Doch Gegner Ecuador ist jetzt bereits in Führung gegangen. Zumindest was die WM-Party-Stimmung angeht. Das Staatsoberhaupt des südamerikanischen Landes ist auch schon im Feierrausch. Ecuadors Präsident Daniel Noboa (38) griff zu einer Maßnahme, von der Fans hierzulande nur träumen können: Bier wird in dem Land billiger – und zwar deutlich. Der Staatschef geht in die echte Party-Offensive. Und Bundeskanzler Friedrich Merz (70) liegt damit 0:1 zurück.
Ecuador-Präsident: „Alkoholsteuer wird abgeschafft“
Vor Ecuadors WM-Auftakt gegen die Elfenbeinküste (Montag, 1 Uhr) ließ Noboa die Bombe platzen: „Wir werden die Sonderverbrauchsteuer auf alle in Maßen konsumierten Getränke, einschließlich Bier, während der Weltmeisterschaft abschaffen. Auf diese Weise wird der Bierpreis um mehr als 20 Prozent sinken.“
Die Botschaft ist klar – die Menschen im Land soll ihr Nationalteam bei der Weltmeisterschaft feiern können, ohne dass die Rechnung die Stimmung vermiest.

Noboa liefert gleich die passende Begründung: „Alle konzentrieren sich ohnehin nur auf Fußball.“ Und genau das nutzt er politisch geschickt, denn seine Umfragewerte sind etwas gesunken. Im gelben Nationaltrikot spricht der Präsident von großen Erwartungen: Ecuador werde „sehr weit kommen“. Die Fans? Sind schon jetzt im Ausnahmezustand.
Merz senkte die Benzinpreise, warum jetzt nicht Bier?
Doch während in Quito die Zapfhähne zum Volksfest-Preis laufen, verdursten die Fans in Deutschland wegen bisher mangelnder WM-Euphorie. Also, wann zieht Merz bei der Bierpreissenkung auch in Deutschland nach?

Die Bundesregierung hat bereits gezeigt, dass sie Preise drücken kann. Unter Kanzler Friedrich Merz wurde der Spritpreis durch eine Steuersenkung reduziert – zumindest mal für zwei Monate bis Ende diesen Monats. Zum Sommer-Reisebeginn wird es für alle wieder teurer.


