Ein heftiger Zusammenprall, ein Rettungswagen am Spielfeldrand – und plötzlich Chaos bei der Nachspielzeit. In der Kreisliga-Partie zwischen Turbine Potsdam und dem SV 05 Rehbrücke sorgt eine Entscheidung des Schiedsrichters für Verwirrung. Spieler und Zuschauer schauen irritiert auf die Uhr.
Heftiger Crash stoppt die Partie
Hitze auf dem Platz, Emotionen auf den Rängen – und am Ende schaut jeder auf den Mann mit der Pfeife. In der Kreisliga-Partie zwischen dem FV Turbine Potsdam und dem SV 05 Rehbrücke wird genau das laut der MAZ zum Thema.
Kurz vor Schluss eskaliert eine eigentlich harmlose Situation.
Rettungswagen kommt – Stimmung kippt
Die zweiminütige Nachspielzeit läuft bereits, als Rehbrücke noch einmal alles nach vorne wirft. Eine Flanke segelt in den Strafraum. Dann der Schock: Turbine-Kapitän Erik Fuchs und Rehbrückes Innenverteidiger Alexej Shtaynkol prallen mit voller Wucht zusammen.
Beide bleiben benommen liegen. Shtaynkol wird mit Kopfschmerzen vom Feld begleitet. Fuchs trifft es härter. Der 26-Jährige erleidet eine Platzwunde an der Stirn. Sanitäter behandeln ihn, ein Rettungswagen wird gerufen. Für den Kapitän endet der Tag später in der Notaufnahme.
Schiri sorgt für großes Nachspielzeit-Chaos
Dann wird es kurios: Schiedsrichter Lennart Schlegel muss entscheiden, wie lange die Partie noch dauert. Vor dem Zusammenprall waren von den zwei Minuten Nachspielzeit nur noch wenige Sekunden übrig. Die Behandlung dauert jedoch rund zehn Minuten. Der Referee entscheidet: Diese Zeit wird komplett oben drauf gerechnet.
Die bereits gespielten zwei Minuten zieht er ab – und kündigt weitere acht Minuten Nachspielzeit an. Ein Moment, der Spieler und Zuschauer kurz ratlos zurücklässt.




