Nach Abschluss der ersten sechs WM-Gruppen deutet fast alles auf Paraguay als Deutschlands Gegner im Sechzehntelfinale hin. Das KI-Rechenmodul des KURIER, das den Fifa-Schlüssel mit 495 Optionen analysiert geht von einer Wahrscheinlichkeit von 91,43 Prozent aus und sieht neben Paraguay nur noch Schottland als möglichen, theoretischen Gegner.
KI legt sich fest: Schottland ist so gut wie raus
Nach drei Abschlusstabellen am Donnerstag waren die Optionen von 495 auf 330 geschrumpft, jetzt sollen es laut KI nach sechs durchgespielten Gruppen nur noch 70 Möglichkeiten sein. Aus den vorher noch acht möglichen Gegnern wurden nach der künstlichen Intelligenz nur noch zwei: Paraguay und Schottland, die Wahrscheinlichkeit hat sich aber krass verschoben. Auf Schottland fallen nur noch 8,57 Prozent, vorher waren es noch über 40 Prozent.
In der faktischen Realität kommt hinzu: Schottland bleibt von bisher sechs feststehenden Tabellendritten mit nur drei Punkten und minus drei Toren der schlechteste Gruppendritte. Die Aussicht, sich für das Sechzehntelfinale zu qualifizieren, tendiert für die Schotten gegen Null.

Deutschland-Pleite bringt Ecuador in die nächste Runde
Das liegt auch daran, weil Deutschland im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador mit 1:2 verloren hat. Ecuador hat damit nicht nur vier Punkte (statt einen bei einer Niederlage), sondern ist bereits als zweitbester Gruppendritter von bisher sechs bei einer für das Sechzehntelfinale qualifiziert, genauso wie der der beste Gruppendritte Schweden und Bosnien. Um zu unterscheiden: Das ist nicht KI-Berechnung, sondern Fakt.


