Er ist zurück. Jürgen Klopp (59) ist nun auch offiziell neuer Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Freitagmittag wurde der langjährige Trainer von Mainz, Dortmund und Liverpool in Frankfurt/Main vorgestellt. „Wer Jürgen will“, so Klopp, „bekommt Jürgen.“
Klopp will aus Zweiflern Gläubige machen
Klopp fiel in seiner erfolgreichen Karriere auch als Entert(r)ainer auf! Der KURIER fasst die besten Sprüche der vergangenen Jahre zusammen:
- „Ich bin der Normal One.“ Bei seiner Vorstellung als Liverpool-Trainer – eine Anspielung auf José Mourinhos „Special One“.
- „Es ist nicht wichtig, was die Leute über dich denken, wenn du kommst. Es ist wichtig, was sie über dich denken, wenn du gehst.“
- „Wenn wir in ein Rennen um Geld gehen, haben wir keine Chance. Aber wenn wir in ein Rennen um Leidenschaft gehen, dann haben wir eine Chance.“
- „Unsere Aufgabe ist es, aus Zweiflern Gläubige zu machen.“
- „Fußball ist kein Schach. Im Fußball laufen die Figuren selbst.“
- „Ich hab‘ meinen Spielern in der Pause gesagt: ‚Wenn wir schon mal hier sind, können wir doch eigentlich auch ein bisschen Fußball spielen.‘“

Jürgen Klopp war vor seinem Engagement beim DFB „sogenannter „Head of Global Soccer“ beim Brause-Giganten Red Bull.Jan Woitas/dpa
- Ich müsste mich eigentlich im Minuten-Takt bei Gott bedanken.“
- „Im Spiel denken die Spieler ab und zu selbstständig, und man sieht ja, was dabei raus kommt.“
- „Ich habe es in meiner aktiven Karriere leider nicht geschafft, auf dem Platz das zu bringen, was sich in meinem Gehirn abgespielt hat.
- Ich hatte das Talent für die Landesliga und den Kopf für die Bundesliga – herausgekommen ist die zweite Liga.“
- „Wenn die Zuschauer Emotionen wollen, du aber Rasenschach anbietest, muss sich einer von beiden ein neues Stadion suchen.“
- „Wenn man meine Motivation in Flaschen abfüllt, dann kommt man dafür in den Knast, wenn man das verkauft.“
- „Aufgeregt war ich nur vor dem Abitur. Da war ich aber auch scheiße vorbereitet.“

