Achtung, jetzt wird's lustig. Seit gut einer Woche rollt bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko der Ball. Und schon jetzt gibt es viele kuriose Geschichten am Rande.
Kuriosität in Norwegen bei Haaland-Toren
Zum Beispiel aus Norwegen. Dort schlug ein Seismograf aus, nachdem Stürmerstar Erling Haaland bei seinem WM-Debüt gegen den Irak (4:1) doppelt traf. Die Experten führten die Ausschläge auf die kollektiven Jubelstürme der Fans zurück. Besonders nach den beiden Haaland-Toren wurden deutliche Signale aufgezeichnet.
Fußballer liefern nicht nur Phrasen
Der Fußball bietet aber noch mehr – vor allem dann, wenn Spieler, Trainer und Funktionäre vor die Mikrofone treten. Neben gängigen Phrasen wie „Wir haben gut ins Spiel gefunden“ gibt es hin und wieder auch sprachliche Glanzlichter, die unvergessen sind. Nicht selten bleibt der Gedanke zurück: Das hat er jetzt nicht wirklich gesagt!

Der Sport hat mittlerweile so viele Perlen der deutschen Sprache hervorgebracht, dass es sogar dicke Welzer darüber gibt. Und so manch ein Satz ist heute fest im Sprachgebrauch verankert.
Seit 2006 wird der „Fußballspruch des Jahres“ gekürt
Mehr noch: Seit 2006 wird sogar der „Fußballspruch des Jahres“ gekürt. Die Deutsche Akademie für Fußballkultur verleiht in verschiedenen Kategorien den Deutschen Fußball-Kulturpreis. Eine der fünf Kategorien ist der „Fußballspruch des Jahres“, bei dem das Publikum am Abend der Verleihung sein Lieblings-Fußball-Zitat wählen kann.

Der KURIER hat sich auf die Suche nach sprachlichen Glanzlichtern, philosophischen Erklärungen fürs Scheitern, unverständlichen Redewendungen und unwiderruflichen Weisheiten begeben. Viel Spaß beim Lachen!
Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken.
Ob Felix Magath die Titanic gerettet hätte, weiß ich nicht. Aber die Überlebenden wären topfit gewesen.
Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.
So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere!
Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten.
Ich wechsle nur aus, wenn sich einer ein Bein bricht.
Mal verliert man und mal gewinnen die anderen.
Dann kam das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief’s ganz flüssig.
Ja gut, es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage!
Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball hinterher, und am Ende gewinnen immer die Deutschen.
Ich glaube nicht, dass wir das Spiel verloren hätten, wenn es 1:1 ausgegangen wäre.
Man darf jetzt nicht alles so schlechtreden, wie es war.
Das wird alles hochkristallisiert.
Mal ist man der Hund, mal ist man der Baum.
Ich bin körperlich und physisch topfit.
Ein Denkmal will ich nicht sein, darauf scheißen ja nur die Tauben.
Es ist nichts scheißer als Platz zwei.
Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.
Die schönsten Tore sind diejenigen, bei denen der Ball schön flach oben rein geht.
Den hab ich doch nur ganz leicht retuschiert.
Fußball ist Ding, Dang, Dong. Es gibt nicht nur Ding.
Die Kroaten sollen ja auf alles treten, was sich bewegt – da hat unser Mittelfeld ja nichts zu befürchten.
Lebbe geht weider.
Da gehe ich mit Ihnen ganz chloroform.
In schöner Regelmäßigkeit ist Fußball doch immer das Gleiche.
Wir haben nur unsere Stärken trainiert, deswegen war das Training heute nach 15 Minuten abgeschlossen.
Wir schießen so wenig Tore, vielleicht heißen wir deshalb auch die Knappen.
Er muss ja nicht unbedingt dahin laufen, wo ich hingrätsche.
Im Kölner Stadion ist immer so eine super Stimmung, da stört eigentlich nur die Mannschaft.
I think we have a grandios Saison gespielt!
Links ist ähnlich wie rechts, nur auf der anderen Seite.
Ich hoffe, dass ich 90 Jahre alt werde. Dann kann ich sagen, ich hätte 100 werden können. Aber ich habe in Nürnberg gearbeitet.
München ist wie ein Zahnarztbesuch. Muss jeder mal hin. Kann ziemlich weh tun. Kann aber auch glimpflich ausgehen.
Ich habe dem Linienrichter meine Brille angeboten. Aber auch das hat er nicht gesehen.
Die Schweden sind wie die Mittdreißiger in der Disco: Hinten reinstellen und warten, ob sich was ergibt.
Ich bin Profi. Ich stelle nach Schwanzlänge auf.
Ein Spiel ist erst vorbei, wenn der Schiedsrichter pfeift und ich nicht mehr brülle.
Frauenfußball, Männerfußball. Es ist ein Fußball.
Ich brauchen keinen Butler. Ich habe eine junge Frau!
Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben… Den Rest habe ich einfach verprasst.
Das wird alles von den Medien hochsterilisiert.
Die Situation ist aussichtslos, aber nicht kritisch.
Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.
Langsam habe ich das Gefühl, dass ich mit meinem linken Fuß mehr anfangen kann, als nur Bier zu holen.


