Nach der Partie eskalierte die Situation in Lübeck. Doch schon zuvor gab es Ärger. Polizei und Rettungsdienst mussten eingreifen. Beim Regionalliga-Spiel zwischen dem VfB Lübeck und der zweiten Mannschaft des Hamburger SV sind am Freitagabend neun Menschen verletzt worden.
Drei Fans erleiden eine Rauchgasvergiftung
Drei Fans erlitten durch Pyrotechnik eine Rauchgasvergiftung, sechs weitere wurden bei einer Schlägerei zwischen Anhängern beider Mannschaften verletzt. Mehr als 50 Personen waren an der Schlägerei beteiligt.
Warum es zur Gewalt kam, ist noch unklar
Ein Rettungsdienst versorgte die drei betroffenen Heimfans noch vor Ort. Die Schlägerei ereignete sich am späteren Abend. Polizeikräfte trennten die Gruppen, nahmen Personalien auf und führten anschließend verstärkte Kontrollen im Umfeld des Stadions durch.
Ein Polizeisprecher teilte mit, es handele sich bei allen neun Fällen um leichte Verletzungen. Wie es zu der Auseinandersetzung zwischen den Fangruppen kam, werde geprüft. Wegen der hohen Zahl an Beteiligten rechne die Polizei mit länger andauernden Ermittlungen.
VfL Lübeck verliert das Spiel gegen die HSV-Reserve
Der VfB verlor die Partie vor 3381 Zuschauern mit 0:2 (0:1). Dennoch bleibt er in der Tabelle auf Rang zehn. Die HSV-Reserve kletterte auf Platz sechs. Die Tore für die Hamburger erzielten Louis Pepe Lemke (18.) und Kelvin Oluwasijibomi Ojo (51.).


