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Bushido ist irre großzügig: Lebensrente für die treue Nanny

Gretchen entscheidet sich gegen den Umzug mit den Ferchichis nach Deutschland und erhält ein außergewöhnliches Abschiedsgeschenk.

Author - Sharone Treskow
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Anna-Maria Ferchichi und Bushido sehen ihre Nannys als Teil der Familie an. Wie weit sie dabei gehen, zeigt nun eine großzügige Geste.
Anna-Maria Ferchichi und Bushido sehen ihre Nannys als Teil der Familie an. Wie weit sie dabei gehen, zeigt nun eine großzügige Geste.APress/Imago

Was sich hinter den schillernden Luxus-Kulissen von Rapper Bushido (47) und Anna‑Maria Ferchichi (44) abspielt, ist oft deutlich emotionaler, als viele vermuten würden. Nach einem sehr persönlichen Abschied machen der Rapper und seine Frau nun Schlagzeilen mit einer Geste, die weit über das Übliche hinausgeht: Sie zahlen ihrer langjährigen Nanny Gretchen (39) eine Lebensrente. Ein Schritt, der selbst in Promi-Kreisen Seltenheitswert hat.

Bushido und Anna-Maria behandeln ihre Nanny wie Familie

Acht Jahre lang arbeitete Gretchen fernab ihrer Heimat auf den Philippinen für wohlhabende Familien – vier Jahre davon für die Ferchichis in Dubai, zuvor bereits vier Jahre in Saudi-Arabien. Ein Entbehrungsleben, das Anna‑Maria im gemeinsamen Podcast „Im Bett mit Anna‑Maria und Anis Ferchichi“ offen anspricht.

„Das ist schon ein hartes Los. Und diese Frauen, die machen das, damit ihre Kinder studieren können“, erklärt sie. Viele von ihnen tragen eine doppelte Last: „Die tragen ihre eigene Familie plus die angeheiratete auch. Und die müssen dann für alle sorgen.“

Gretchen (zweite Frau von rechts) war vier Jahre lang fester Teil der Ferchichi-Familie um Bushido, Anna-Maria und ihre acht Kinder.
Gretchen (zweite Frau von rechts) war vier Jahre lang fester Teil der Ferchichi-Familie um Bushido, Anna-Maria und ihre acht Kinder.Instagram/anna_maria_ferchichi

Bei den Ferchichis war Gretchen längst mehr als nur eine Angestellte. Sie lebte mit der Großfamilie (acht gemeinsame Kinder) auf höchstem Niveau – und wurde entsprechend wertgeschätzt. Anna‑Maria betont gegenüber Bild, dass Gretchen bei ihnen ein Vielfaches ihres üblichen Gehalts verdient habe, „das Vierfache oder Fünffache“. Dazu kam ein Lebensstil, den selbst viele Promis nicht ständig genießen: „Business fliegen“, „Präsidenten‑Suite“, während die Ferchichis selbst oft bescheidener untergebracht waren.

Warum die Nanny sich von den Ferchichis getrennt hat

Trotz aller Großzügigkeit war die Verantwortung enorm: „Es geht um unsere Kinder (…)“, stellt Anna‑Maria klar. Entsprechend hoch seien die Erwartungen gewesen, vor allem an Zuverlässigkeit und Einsatz. Doch Gretchen erfüllte diese Rolle über Jahre hinweg und wurde fester Bestandteil des Familienlebens.

Anna-Maria und Bushido haben ihre Nanny Gretchen durch den Umzug nach Deutschland verloren.
Anna-Maria und Bushido haben ihre Nanny Gretchen durch den Umzug nach Deutschland verloren.Fabian Sommer/dpa

Der Einschnitt kam mit dem Umzug der Ferchichis aus Dubai zurück nach Deutschland. Sie wohnen heute in einer luxuriösen Villa in Grünwald bei München. Gretchen entschied sich dagegen, mitzukommen. Das Leben im kalten Europa war für sie keine Option. Besonders Anna‑Maria fiel der Abschied schwer. „Ich möchte gar nicht, dass Gretchen für andere arbeitet“, gibt sie ehrlich zu und beschreibt ihre Gefühle selbst als eine Art „Eifersucht“. Hinzu kam die Sorge, dass ihre frühere Nanny anderswo nicht so gut behandelt werden könnte.

Der Abschied trifft Bushido besonders hart

Auch Bushido nahm der Verlust emotional stark mit. Er beschreibt sich selbst als „geschockt“ und gesteht, dass er sich Gretchen eigentlich für immer an der Seite der Familie vorgestellt hatte. „Selbst wenn die Kinder schon erwachsen sind, die bleiben einfach bei uns so“, sagt er rückblickend. Doch anstatt sie einfach ziehen zu lassen, reifte bei dem Paar ein außergewöhnlicher Entschluss.

Sie machten Gretchen ein Angebot, das alles veränderte: eine Rückkehr auf die Philippinen – bei finanzieller Absicherung auf unbestimmte Zeit. Bushido erklärt es so: „Dann sind wir bereit, dir viele, viele Jahre, erstmal Open End, dein Gehalt weiterzuzahlen (…) bleibst du bei deiner Familie (…) dann kommen wir dafür auf.“ Eine Lebensrente statt täglicher Arbeit.

Zunächst lehnte Gretchen ab – wohl aus Stolz oder aus einem Gefühl der Verpflichtung heraus. Erst als Bushido ihr noch einmal deutlich machte: „Du bist Teil unserer Familie (…) du bist nicht unsere Angestellte“, nahm sie das Angebot schließlich an. Ein Abschied, der schmerzt und gleichzeitig zeigt, dass hinter dem Luxus‑Lifestyle der Ferchichis auch ein außergewöhnlich großes Herz steckt.

Was sagen Sie zu der Geste von den Ferchichis? Schicken Sie uns einen Leserbrief per Mail an leser-bk@berlinerverlag.com.