Spektakuläre Rückkehr

Berliner „Tatort“ holt bekannten Ermittler nach über zehn Jahren zurück

In Berlin und Brandenburg laufen die Dreharbeiten für einen neuen „Tatort“ – und für Fans der Hauptstadt-Ausgabe gibt es eine besondere Überraschung.

Author - Sebastian Krause
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Am 16. Juni haben die Dreharbeiten für den neuen "Tatort: Zwei minus Eins gleich Null" des Rundfunks Berlin-Brandenburg begonnen. Am Set in Oranienburg (vordere Reihe v. l.) Kameramann Thomas Schiller, Regisseurin Mira Thiel, Mark Waschke, (hintere Reihe v. l.) Axel Werner und Boris Aljinovic.
Am 16. Juni haben die Dreharbeiten für den neuen "Tatort: Zwei minus Eins gleich Null" des Rundfunks Berlin-Brandenburg begonnen. Am Set in Oranienburg (vordere Reihe v. l.) Kameramann Thomas Schiller, Regisseurin Mira Thiel, Mark Waschke, (hintere Reihe v. l.) Axel Werner und Boris Aljinovic.rbb/Julia Terjung

Der neue Berliner „Tatort“ nimmt Form an: Seit dem 16. Juni 2026 wird in Berlin und Brandenburg die Folge mit dem Arbeitstitel „Zwei minus Eins gleich Null“ gedreht.

Dreharbeiten für den Berliner „Tatort“ laufen bereits

Regie führt Mira Thiel, das Drehbuch stammt von Erol Yesilkaya. Gedreht wird bis Mitte Juli in den Berliner Stadtteilen Niederschönhausen, Charlottenburg und Tempelhof und in Oranienburg. Das teilte der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) zum Drehstart mit. Die Ausstrahlung ist für Anfang 2027 im Ersten geplant.

Ermittler Felix Stark kehrt zum Berliner „Tatort“ zurück

Im Mittelpunkt steht erneut Robert Karow (Mark Waschke). Nach dem Abschied seiner Kollegin Susanne Bonard (Corinna Harfouch) ermittelt Karow in diesem Fall zunächst allein. Harfouch war wie geplant nach sechs Folgen aus dem Berliner „Tatort“ ausgestiegen.

Boris Aljinovic spielt wieder in einem Berliner „Tatort“ mit. (Archivbild)
Boris Aljinovic spielt wieder in einem Berliner „Tatort“ mit. (Archivbild)Jens Kalaene/dpa

Nun steht fest: Boris Aljinovic kehrt als ehemaliger Berliner Ermittler Felix Stark zurück. Das teilte der rbb mit.

Berliner „Tatort“ beginnt mit einem klaren Todesfall

Für Berlin ist dieses Comeback mehr als nur ein nostalgischer Gastauftritt. Der neue Fall verknüpft Karows Gegenwart mit ungelösten Spuren aus der Vergangenheit der Berliner Mordkommission.

Der Krimi beginnt mit einem vermeintlich klaren Todesfall: Ein Mathematikstudent wird erhängt in seiner Wohnung gefunden. Für alle Beteiligten deutet zunächst alles auf Suizid hin — auch für Staatsanwältin Sara Taghavi (Jasmin Tabatabai). Doch Karow zweifelt. Widersprüchliche Hinweise am Tatort lassen ihn nicht los.

Ungeklärte Ermittlungen kommen zum Vorschein

Bei seinen Recherchen stößt Karow auf alte, ungeklärte Ermittlungen seines Vorgängers Felix Stark. Der war bereits vor Jahren einem mutmaßlichen Serienmörder auf der Spur, der seine Taten als Selbsttötungen getarnt haben soll. Damals glaubte Stark offenbar niemand.

Nun stellt sich Karow die Frage, ob derselbe Täter wieder zugeschlagen haben könnte. Damit wird der Berliner „Tatort“ nicht nur zu einem neuen Fall für Karow, sondern auch zu einer Rückkehr zu einem Kapitel der Hauptstadt-Krimi-Geschichte, das lange abgeschlossen schien.

Auch das Privatleben von Karow spielt eine Rolle

Auch Karows Privatleben soll in der neuen Folge stärker in den Blick rücken. Laut rbb kommt Karows Vater (Dietrich Hollinderbäumer) ins Krankenhaus. Dadurch muss sich Karow mit der Frage auseinandersetzen, welche Beziehungen er im Leben hat und braucht. Neben Mark Waschke, Boris Aljinovic, Jasmin Tabatabai und Dietrich Hollinderbäumer sind unter anderem Axel Werner, Monika Oschek, Johanna Polley und Jessica Maderski zu sehen. Produziert wird der Film von FLARE FILM im Auftrag des rbb für die ARD.

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