Schlagerwelt, heile Welt? Nicht immer. Schlagersänger und Reality-TV-Star Achim Petry (51, „Promi Big Brother“) gesteht jetzt, dass er sich auch schon mal auf der dunklen Seite bewegte. Er war Drogendealer und wurde von der Polizei erwischt. Das erwartet man ja eher von Gangsterrappern. Aus Scham erzählte er nicht mal seinem Vater davon.
Nicht mal Vater Wolfgang Petry wusste davon
Die heile Welt des Schlagerwelt der Familie Petry bekommt Risse: Achim Petry (51), Sohn von Schlager‑Legende Wolfgang Petry, berichtet erstmals öffentlich von einer Zeit, in der er sich auf gefährliche Abwege begab.
In dem neuen Podcast „Drews / Cordalis / Petry – Kids‑Club“, den er gemeinsam mit Lucas Cordalis und Joelina Drews gestartet hat, öffnet er die Tür zu einem dunklen Geheimnis.
„Es gibt Geheimnisse, die noch nicht mal mein Vater weiß“, sagt Petry in dem Podcast. Nur seine Mutter sei damals eingeweiht gewesen.
Dann folgt die Beichte: „Ich war mal in U‑Haft, das war 48 Stunden. Warum? Ich hab’ Gras verkauft, das ist kein Scherz. Die Polizei war bei uns vor der Tür. Mein Vater hat das nie erfahren, er wird es jetzt erfahren.“
Im Gespräch mit BILD beschreibt Petry eine Phase, in der er als Jugendlicher mit dem Ruhm seines Vaters überfordert gewesen sei. „Ich war gerade 18, 19 und ging noch zur Schule. Das war eine Zeit, in der ich mit dem Ruhm meines Vaters nicht klarkam und drohte, im Leben in eine falsche Richtung abzudriften.“
Ein Freund habe Marihuana verkauft, er selbst sei „für ein kleines Taschengeld“ als Helfer eingesprungen.

Der Wendepunkt kam, als er für seinen Kumpel nachsehen sollte, ob dessen Wohnung überwacht wird. „Ich wurde direkt von vier Polizisten und einem Hund in Empfang genommen“, sagt er der BILD weiter. Weil der eigentliche Dealer nicht auftauchte, nahmen die Beamten Petry mit aufs Revier.
Die Folge: 48 Stunden Arrest in einer Einzelzelle. „Es war ein kleiner Raum hinter einer Stahltür im Keller, ohne Fenster, mit Waschbecken, Klo und einem Betonblock als Bett.“ Eine Erfahrung, die ihn nachhaltig geprägt habe, wie er heute sagt.




