Der Schock sitzt tief in der Rock‑ und Metal‑Szene: Phil Campbell, der legendäre Gitarrist von Motörhead und Kopf von Phil Campbell and the Bastard Sons, ist im Alter von 64 Jahren verstorben. Seine Familie bestätigte den Tod in einem emotionalen Statement, das am Wochenende über die offiziellen Kanäle verbreitet wurde.
Phil Campbell: Tod nach schwerer Operation
Campbell starb nach einer komplexen, schweren Operation, der eine lange Phase intensivmedizinischer Betreuung folgte. Seine Angehörigen beschrieben ihn als „hingebungsvollen Ehemann, wundervollen Vater und stolzen Großvater, liebevoll ‚Bampi‘ genannt“. Er sei „friedlich“ eingeschlafen – ein sanfter Abgang für einen Mann, der Jahrzehnte lang die härtesten Riffs der Metal-Geschichte geschmiedet hat.
Geboren am 7. Mai 1961 in Wales, stieg Campbell 1984 bei Motörhead ein – und blieb unglaubliche 31 Jahre lang Teil der Band. Er prägte Klassiker wie „Orgasmatron“ und verlieh Motörhead ihren unverkennbaren, dreckigen und kompromisslosen Sound.

Selbst nach dem Ende der Band nach Lemmys Tod 2015 ging er seinen Weg weiter: Mit seinen Söhnen gründete er Phil Campbell and the Bastard Sons – ein Familienprojekt mit viel Herz.
Bereits im Februar hatte seine Band sämtliche Tourdaten abgesagt – ein unheilvolles Zeichen. Damals hieß es, Campbell habe „medizinischen Rat“ erhalten und müsse kürzertreten. Dass es so ernst stand, ahnten wohl nur wenige.
Emotionale Reaktionen auf Phil Campbells Tod
Fans kommentierten die Nachricht seines Todes mit Fassungslosigkeit und Liebe: „Rest in Power, Phil“ schrieb ein User – ein Gefühl, das viele teilen.
Kollegen, Weggefährten und Fans reagieren erschüttert. Ex‑Motörhead‑Drummer Mikkey Dee nannte ihn „den lustigsten Menschen und besten Gitarristen, mit dem ich je gespielt habe“. Internationale Medien würdigen Campbells Einfluss auf Generationen von Musikern.
Motörhead selbst verabschiedete sich mit emotionalen Worten von Phil: „Phil war ein wundervoller Gitarrist, Songwriter, Performer und Musiker, dem Motörhead im Blut lag. Er stellte stets sein Gitarrenspiel in den Vordergrund und besaß einen großartigen Sinn für Humor, aber vor allem spielte er mit dem Herzen. In seiner Nähe musste man einfach immer wieder schmunzeln, denn Phil liebte das Leben und genoss es in vollen Zügen.“




