Kaum ein Promi hat sich äußerlich so sehr verändert wie Gina-Lisa Lohfink. Legt man Fotos von heute und 2008 (als sie mit „Germany’s Next Topmodel“ bekannt wurde) nebeneinander, glaubt man, zwei verschiedene Personen zu sehen. Mehrere Schönheitsoperationen haben die heute 39-Jährige verändert. Und viele von den OPs gingen schief, wie sie jetzt gesteht.
Die Liste ihrer Eingriffe ist lang: Botox, aufgespritzte Lippen, Brustvergrößerungen, Fettabsaugungen und ein brasilianisches Po‑Lifting. Genau dieses Po‑Lifting wurde ihr zum Verhängnis. Im Sommer 2023 ließ sie sich in der Türkei operieren. Danach bekam sie hohes Fieber und starke Schmerzen. Bis heute leidet sie unter den Folgen.
Gina-Lisa Lohfink: In mir „war so viel Dreck drin“
Erst jetzt werden die Schäden der missglückten OP behoben. In Zürich musste sie sich einer Not‑Operation unterziehen. Ärzte entfernten altes Füllmaterial, Eiter und verunreinigte Substanzen aus ihrem Gesäß. „Da war so viel Dreck drin. So viel altes Zeug. Die Ärzte haben am Ende drei Stunden operiert“, berichtet Gina‑Lisa im Gespräch mit der Bild-Zeitung. Alles Reste früher Operationen.
Der erste von mehreren notwendigen Eingriffen kostete „rund 9000 Euro, allein um Schäden früherer Pfusch‑Operationen zu beheben“, erklärt Schönheitschirurg Andreas Dorow, der auch Daniela Katzenberger und Carmen Geiss behandelt hat.

Zunächst wurde nur eine Körperseite operiert. Doch schon dieser Schritt bedeutet für Gina‑Lisa eine enorme Erleichterung. „Er hat mir mein altes Leben zurückgegeben. Die Hälfte vom Schmerz ist weg. Auch diese ständige Angst. Ich bin noch am Leben. Unkraut vergeht nicht!“, sagt sie.
Die zweite Seite soll operiert werden, sobald die Wunden verheilt sind. Gina‑Lisa hofft auf ein neues Körpergefühl – und darauf, wieder sie selbst zu sein. „Wenn ich mich schäme, ein Kleid anzuziehen, dann bin das nicht mehr ich. Mini‑Kleider, sexy Sachen – das gehört zu mir“, sagt sie zu Bild.


