Horst Lichter begeistert regelmäßig Millionen Menschen mit „Bares für Rares“ begeistert – doch jetzt zeigt sich der Fernsehkoch und Moderator plötzlich verletzlich wie selten. In einem aktuellen Podcast-Interview hat der TV-Star offenbart, dass er nach dem Tod seiner Mutter am liebsten alles hingeschmissen hätte. Eine Beichte, die Fans berührt – und aufwühlt.
Horst Lichter wollte nach Tod der Mutter alle Jobs kündigen
Im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ von Barbara Schöneberger sprach der 64-Jährige über eine der schwersten Phasen seines Lebens: den Verlust seiner Mutter. Horst Lichter begleitete sie monatelang – von der Krebsdiagnose bis zu ihrem Tod. Diese Zeit habe ihn grundlegend verändert, erzählt er heute.
„Danach habe ich gesagt: Das ist jetzt gut, ich kündige alles!“, erinnert sich Lichter. Ein Satz, der sitzt. Denn zu diesem Zeitpunkt war seine Karriere eigentlich auf Erfolgskurs. Dennoch wollte er – emotional ausgelaugt und desillusioniert – den Stecker ziehen.
Was viele nicht wissen: Lichter zog Konsequenzen. Gleich fünf berufliche Verpflichtungen warf er über Bord. Der Schmerz saß tief. „Ich habe gemerkt, dass ich falsche Prioritäten gesetzt hatte“, so der Moderator. Erfolg? Einschaltquoten? Alles plötzlich zweitrangig.
Megaerfolgt mit Trödelshow „Bares für Rares“
Und doch ließ er eine Sache nicht los: einen wackligen Piloten, an den kaum jemand glaubte. Der Titel? „Bares für Rares“. Selbst der damalige Intendant warnte: Trödel funktioniere nicht im Fernsehen. Lichter machte trotzdem weiter – aus dem Bauch heraus.

2013 ging „Bares für Rares“ auf Sendung – und wurde zum Megaerfolg. Heute ist die Trödelshow eines der erfolgreichsten ZDF-Formate – auch wegen Horst Lichter. Hätte er damals wirklich alles hingeschmissen, gäbe es diesen TV-Hit vielleicht nie.






