Ein brennendes Hochhaus, 13 Tote, ein Untersuchungsausschuss! Und Jahre später noch immer ein Berg an offenen Fragen. Genau dort setzt der neue Frankfurt-„Tatort“ an. Je näher die Kommissare in ihrem dritten Fall „Fackel“ (ARD, 20.20 Uhr) der Wahrheit kommen, desto gefährlicher wird es für alle Beteiligten.
Ungelöste Rätsel um Feuer im Hochhaus
„Ich will nur Gerechtigkeit. Für meine Mutter“, sagt Almila Adak. Sie verlor ihre Mutter bei dem verheerenden Brand in einem Frankfurter Wohnturm, einem der schlimmsten Feuerdramen der Stadt. 13 Menschen starben damals. Ein Untersuchungsausschuss sollte klären, wer Verantwortung trägt. Doch der droht im Sande zu verlaufen. Also bittet Adak ihren Ex-Freund um Hilfe: Ermittler Hamza Kulina, gespielt von Edin Hasanovic.
Damit steckt das Frankfurter Team mitten in seinem neuen „Tatort“-Fall. „Fackel“ heißt der Film, der am Sonntag, 22. März, um 20.20 Uhr im Ersten läuft. Und natürlich ist es wieder ein Cold Case! Im Zentrum steht das tödliche Feuer in einem Sozialbau-Hochhaus, das auch nach Jahren noch Rätsel aufgibt. Die Angehörigen hoffen endlich auf Antworten, auf Klarheit, auf Gerechtigkeit.

„Tatort“-Duo kennt sich seit Jahren privat
Doch je tiefer Kulina und seine Kollegin Maryam Azadi (Melika Foroutan) graben, desto unheimlicher wird es. Plötzlich geraten sie selbst ins Visier. Jemand möchte verhindern, dass weiter ermittelt wird, und schreckt auch vor Einschüchterung nicht zurück. Für Kulina wird der Fall zusätzlich persönlich, denn er fühlt sich den Hinterbliebenen eng verbunden.
„Fackel“ ist bereits der dritte Fall des noch jungen Frankfurter „Tatort“-Duos. Seit Herbst 2025 ermitteln Azadi, die iranischstämmige Kommissarin, und Kulina, der in Bosnien geboren wurde, gemeinsam am Main. Ihr Zusammenspiel wirkt vertraut, ruhig, fast intuitiv. Kein Wunder: Foroutan und Hasanovic kennen sich seit Jahren. „Wir verstehen uns blind“, hatte Hasanovic einmal gesagt.


