Sie sind jung, frech, erfolgreich – und sie sorgen für einen Hype, der das deutsche Seriengeschäft ordentlich aufmischt. Emil und Oskar Belton, die Impro-Zwillinge aus Hamburg, erobern Streamingdienste, Feuilletons und nun sogar die ARD im Sturm.
Belton-Zwillinge Emil und Oskar prägen Deutschlands neue Serienhits
Mit ihrer Mockumentary‑Serie „Die Discounter“ landeten Emil und Oskar Belton gemeinsam mit Freund und Co‑Mastermind Bruno Alexander einen Volltreffer. Schon die erste Staffel ging viral – dank Impro‑Comedy, peinlichen Situationen und authentischer Jugendsprache, die Kritiker und Fans gleichermaßen feiern. Es folgten die Serien „Intimate“ und „Player of Ibiza“.
Die Brüder schreiben, spielen, führen Regie und schneiden – ein All‑in‑One‑Paket, das in Deutschland Seltenheitswert hat.
2026 setzen Emil und Oskar noch einen drauf: Mit „Friesenjunkies“, ihrer neuen ARD‑Dramedy, zeigen sie erstmals eine ruhigere Seite. Schauplatz ist eine Luxus‑Entzugsklinik auf Sylt. Ästhetisch weiterentwickelt, emotionaler, aber trotzdem mit ihrem typischen Impro‑Flair. Für eine Überraschung sorgt TV‑Star Sylvie Meis, die in der Serie dabei ist.

„Wir haben die ganze Zeit nach jemandem gesucht, der die Rolle spielen kann. Dann waren wir auf einer Party, haben sie gesehen und dachten uns, sie ist die perfekte Besetzung. Als wir sie gefragt haben, hat sie gesagt, sie ist sofort dabei. Sie hatte den Mut, wieder was Neues zu machen. Sylvie Meis hat ihre Karriere ja damals als Schauspielerin in den Niederlanden gestartet und ist erst danach Moderatorin geworden“, erzählt Oskar auf der ARD Blue Hour im Rahmen der Berlinale.
„Sylvie Meis war für alle am Set eine große Überraschung. Viele waren skeptisch. Wir wussten aber von Anfang an, das wird funktionieren, und es hat am Ende noch besser funktioniert. Es war der geilste Dreh, den wir je hatten.“
Achtsamkeit statt Erfolgsdruck bei Emil und Oskar Belton
Die Erfolgswelle der Belton-Zwillinge ebbt nicht ab. Dem nächsten Hype hinterherjagen, das wollen die Brüder aber nicht. „Ziel ist es, immer mit dem glücklich zu sein, was man macht. Nicht immer auf die nächste Premiere oder die nächste Serie freuen, die erscheint, sondern den Prozess genießen. Das Drehbuch schreiben, am Set sein, nicht immer dem nächsten Ding hinterherjagen“, sagt Emil.
Und auch Oskar setzt auf Achtsamkeit und das Vorhaben, in der Gegenwart zu bleiben. „Das Geile ist, sich selbst zu verwirklichen und Spaß zu haben.“



