Menowin Fröhlich ist Deutschlands neuer Superstar! Nach seinem Sieg bei DSDS will der Sänger endlich angreifen und eine Musikkarriere starten. Doch steht Menowin womöglich seine eigene Vergangenheit im Weg? Im Interview mit dem Berliner KURIER spricht Menowin über die Gefahr eines Drogenrückfalls und eine mögliche Enttäuschung über Dieter Bohlens Absage für eine Zusammenarbeit.
Nach DSDS-Finale: Menowin wehrt sich gegen Kritik und Manipulationsvorwürfe
„Es war eine übernatürliche Sache. Wer kann schon von sich sagen, dass er ein zweites Mal im Finale stehen darfI? ch denke, dass es Gott hier gut mit mir gemeint hat“, sagt Menowin dem KURIER am gestrigen Montag - zwei Tage nach seinem großen DSDS-Sieg. Er freue sich nun erstmal auf sein Zuhause, auf seine Kinder, die er dank einer richterlichen Anordnung nun auch endlich wieder regelmäßig sehen kann, und auf eine hoffentlich erfolgreiche Musikkarriere.
Doch neben all den Glückwünschen für Menowin gibt es auch Kritik für den umstrittenen TV-Star. Vorwürfe, RTL würde manipulieren und Dieter Bohlen hätte die Zuschauer zu sehr beeinflusst, für Menowin anzurufen, machen die Runde.
Menowin hält nichts von diesen Gerüchten: „Das muss ich gleich mal revidieren. Wenn man sich die Sendung von 2010 ansieht – wie krass mich Dieter Bohlen damals schon gelobt hat – und damals hat es nicht für den Sieg gereicht. Wir konnten das alle nicht beeinflussen. Wenn Dieter Bohlen mir im Arm liegt, er Tränen in den Augen hat und sagt ‚Endlich hast du's geschafft', dann sind das ehrliche Emotionen und nicht gestellt.“

Doch jetzt mal ehrlich, hatte Menowin nicht trotzdem eine Sonderstellung – immerhin wurden extra für ihn die Regeln geändert. Normalerweise darf man nicht noch einmal bei DSDS teilnehmen, wenn man bereits in den Live-Shows war.
Außerdem war er schon deutschlandweit bekannt und hatte eine Fanbase. Die anderen Kandidaten hatten das nicht. „Es war eher eine Doppelbelastung statt eine Sonderstellung“, sagt Menowin. „Ich musste da noch mal besonders ranklotzen und glaube, dass ich fast noch härter arbeiten musste als die anderen. Fanbase hin oder her, die Berichte in den vergangenen Jahren waren nicht so positiv. Es war ja auch nicht meine Entscheidung, dass ich noch mal eine Chance bekomme.“
Trotz Lob kein Deal: Menowin will Bohlen doch noch überzeugen
Vor allem Dieter Bohlen scheint einer von Menowins größten Fans zu sein. Und trotzdem will der Musikproduzent aktuell nicht mit ihm zusammenarbeiten. Er bezweifelte gegenüber der BILD, dass Menowin dauerhaft stabil bleibe und zuverlässig sei. „Er darf nicht immer, wenn es schlecht läuft, die Kontrolle über sich und sein Leben verlieren. (...) Ich habe einfach nicht die Zeit, mich um so eine komplexe Aufgabe wie Menowin zu kümmern.“
Menwowin hätte hingegen gerne mit Bohlen zusammengearbeitet, meint aber auch: „Ich bin nicht enttäuscht darüber. Ich denke auch nicht, dass es eine Ablehnung war, sondern eher, dass er mir damit zeigen will: ‚Hey, zeig mal, dass du das kannst!‘ Später kann man immer noch mal anfragen.“






