Bei „Deutschland sucht den Superstar“ knallt es gewaltig – und der Auslöser heißt einmal mehr Menowin Fröhlich. Der 38‑Jährige ist überraschend wieder Teil der aktuellen DSDS‑Staffel und steht inzwischen sogar in den Liveshows. Doch genau das bringt Ärger mit sich, denn offenbar wurde dabei eine der wichtigsten DSDS‑Regeln über Bord geworfen. Ex‑Sieger Pietro Lombardi ist deswegen stinksauer und macht seinem Frust öffentlich Luft.
Menowin Fröhlich dürfte eigentlich gar nicht bei DSDS sein
Der Skandal begann bereits beim Casting: Eigentlich wollte Menowin seine Tochter Jiepen nur begleiten. Nachdem sie von der Jury abgelehnt worden war, forderte Dieter Bohlen den Vater spontan auf, selbst zu singen – mit Erfolg. Menowin bekam nicht nur ein „Ja“, sondern direkt ein Ticket für den Recall, später sogar den Sprung in die Top 10.
Vor allem Dieter Bohlen ist nach wie vor ein großer Fan von Menowin und versteckt diese persönliche Verbindung von damals auch nicht.

Brisant dabei: Laut DSDS‑Regelwerk dürfen Kandidaten, die bereits einmal in den Liveshows standen, nicht erneut teilnehmen. Menowin stand 2010 schon im großen Finale, belegte damals den zweiten Platz – und hätte damit eigentlich ausgeschlossen sein müssen.
Genau das bringt Pietro Lombardi auf die Palme. Im Podcast „Patchwork Boys“ mit Oliver Pocher schimpft der DSDS‑Gewinner von 2011 offen über den Regelbruch. „Eigentlich gibt es die Regel ganz klar: Wenn du einmal bei DSDS in der Liveshow warst, darfst du nie wieder mitmachen“, wettert Pietro. Sein großer Kritikpunkt: Wenn diese Regel jetzt aufgeweicht wird, verliere die Show ihre Glaubwürdigkeit. „Sonst dürfte ich auch hingehen nächstes Jahr – als Kandidat“, ätzt er.
Pietro Lombardi kritisiert RTL wegen umgangener DSDS-Regel
Besonders sauer macht Pietro, dass Menowin trotz Texthängern und eines schwachen Recall‑Auftritts weitergekommen ist. Während andere Kandidaten gehen mussten, durfte der Rückkehrer bleiben.
Für Pietro ein klares Zeichen von Ungleichbehandlung: „Ich finde es krass und sehe gerade im Netz den Recall ein bisschen, und da hat er wohl verkackt und die anderen waren besser als er. Trotzdem ist er so mäßig gut weitergekommen. Und die Leute sagen: ‚Das ist unfair.‘“
Gleichzeitig betont Lombardi jedoch, dass sich sein Ärger nicht persönlich gegen Menowin richtet. Im Gegenteil: Er lobt dessen Stimme sogar als eine der besten in der DSDS‑Geschichte. Das Problem liege für ihn ganz klar bei RTL und der Jury, die mit dieser Ausnahme eine gefährliche Tür geöffnet hätten. Seine Prognose klingt fast resigniert – und bissig zugleich: Jetzt, wo Menowin in den Liveshows ist, werde er die Staffel am Ende wohl sogar gewinnen.



