Wer hätte DAS gedacht? Mega-Überraschung bei „Deutschland sucht den Superstar“. Kurz vor Mitternacht bebt das Studio der RTL-Show: Konfetti-Kanonen spucken Gold, das Publikum schreit – und Menowin Fröhlich bricht zusammen.
Fröhlich scheiterte vor 16 Jahren noch
Der Mann, der vor 16 Jahren als tragischer Favorit scheiterte, liegt schluchzend in den Armen von Dieter Bohlen. Diesmal ist es kein Albtraum. Diesmal ist es der Sieg. Menowin Fröhlich gewinnt „Deutschland sucht den Superstar“.
Ein Finale wie aus einem Drehbuch. Nach seiner bitteren Niederlage 2010 gegen Mehrzad Marashi – überschattet von Schlagzeilen über Drogen, Knast und Abstürze – holt sich Fröhlich nun doch noch den Titel. „Ich wollte dieses Kapitel einfach abschließen“, sagt der 38‑Jährige nach der Show. Ruhig, geerdet, fast erlöst. Der Goldregen auf dem Studioboden wirkt wie ein spätes Versprechen, das endlich eingelöst wurde.
Damals war Fröhlich der klare Sieger – dachte man. Er gewann alle Liveshows, jubelte schon bei der Verkündung, nur um dann fassungslos zu verlieren. Ein Trauma, das ihn jahrelang begleitete. „Es hat mir wehgetan. Ich sehe die alten Videos und denke: So wollte ich nicht sein.“ Seine bittere Erkenntnis: Hätte er damals gewonnen, wäre er heute vielleicht nicht mehr am Leben.

Heute ist vieles anders. Der bald neunfache Vater geht zur Therapie, arbeitet an sich – und wirkt erstmals im Reinen. Er will zeigen, dass es ein Danach gibt. Einen Neustart. „Ich muss niemandem mehr etwas beweisen“, sagt er. Und genau das spürt man auf der Bühne.
Alles drehte sich in der Show ums Fröhlich-Comeback
Dabei hatte das DSDS-Finale noch mehr zu bieten: Constance Dizendorf (19) verzauberte als emotionale Newcomerin, Tyrell Hagedorn (19) sang sich als strahlender Sonnyboy in viele Herzen. Doch alles drehte sich um eine Frage: Schafft Menowin sein Comeback?
Schon beim Casting war klar: Das wird der Aufreger der Staffel. Fröhlich begleitet angeblich nur seine Tochter – und steht plötzlich selbst vor der Jury. Dieter Bohlen jubelt: „Menowin is back.“ Kritiker sprechen von Inszenierung, RTL winkt ab. Die Quote stimmt.




