Es gibt Momente bei „Wer wird Millionär“, die sind einfach nur bitter. Einen davon erleben die Zuschauer am Ostermontag im großen Oster-Spezial der Quizshow. Direkt zu Beginn der Show (Ostermontag, 20.15 Uhr, RTL) erleben Günther Jauch und einer seiner Kandidaten eine Situation, die es sonst nur selten gibt: Alexander Brandl haut ausgerechnet bei einer der einfacheren Fragen vollkommen daneben und fliegt raus, bevor seine Quizrunde überhaupt richtig begonnen hat. Hätten Sie die Frage beantwortet?
„Wer wird Millionär“: Schwiegersohn soll ausziehen!
Tja, das wird wohl nichts mit dem Auszug aus dem Haus der Schwiegereltern – zumindest nicht sofort. Denn genau das war der Grund, warum Alexander Brandl es überhaupt auf den Ratestuhl von Günther Jauch bei „Wer wird Millionär“ geschafft hat.
Seine Schwiegereltern haben ihn bei der Quizshow angemeldet, weil er gerade mitten in den Renovierungen steckt – und über die Dauer der Arbeiten zahlreiche Kisten und Kartons bei ihnen geparkt hat, die nun die Wohnung versperren!
„Wir brauchen Hilfe – und wir haben Hoffnung, dass Sie uns helfen können“, berichteten die Eltern selbst in der ersten Ausgabe der Oster-Shows von „Wer wird Millionär“.
„Unser Schwiegersohn Alexander, ein total netter und liebenswerter Mensch, renoviert gemeinsam mit unserem Sohn ein altes Winzerhaus direkt neben uns – leider mit sehr optimistischem Zeitplan.“ Aus seiner Wohnung in München sei Alexander bereits ausgezogen – „mit seinen gesamten Möbeln und gefühlt 100 Umzugskartons“. Acht Monate habe das dauern wollen. Aber: Inzwischen ist mehr als ein Jahr vorbei.

Für die Schwiegereltern ist klar: Sie wollen den ganzen Krempel endlich loswerden! „In unserer Garage stehen keine Fahrzeuge mehr, sondern Möbel und Umzugskartons“, berichtet seine Schwiegermutter. Und der Schwiegervater ergänzt: „Das Gästezimmer sieht aus wie ein Logistikzentrum – und auch jedes weitere Fleckchen im Haus ist zugestellt.“ Nun wollen sie endlich wieder Platz in ihrem Haus haben – und meldeten den Schwiegersohn bei „Wer wird Millionär“ an.
„Es ist schön, wenn Alexander da ist, aber es ist auch schön, wenn er wieder geht.“ Also: Rauf auf den Stuhl! Für den jungen Mann ist es die große Chance, das Renovierungsbudget ordentlich aufzumotzen.
Freistaat Schaumburg-Lippe sorgt für Drama bei „Wer wird Millionär“
Durch die ersten Fragen kommt Alexander Brandl noch locker durch, auch wenn er bei einer Wortspielfrage für 300 Euro kurz ins Stocken gerät. Letztendlich wird sein größter Gegner aber die 2000-Euro-Frage. Günther Jauch will von ihm wissen: Wie heißt die einstige Hauptstadt des Freistaats Schaumburg-Lippe?
Als mögliche Antworten hat der Quizmaster Backeburg, Bückeburg, Knackeburg und Knickeburg im Gepäck. Viele Zuschauer können bei der Frage sicherlich nur müde lächeln – doch Alexander Brandl hat leider keinen blassen Schimmer.

„Wissen tue ich es nicht wirklich“, sagt er. Backeburg sei die einzige Stadt, die ihm in den Ohren klinge. Er überlegt kurz – und wagt dann den Versuch: „Das traue ich mir jetzt einfach mal. A – Backeburg.“ Günther Jauch kennt offenbar die richtige Antwort und will helfen. „Weil Sie die anderen alle gar nicht kennen?“, fragt er.
Da lenkt Kandidat Alexander Brandl ein. „Weil ich die anderen nicht kenne, ist es vielleicht ein bisschen riskant“, stellt er fest. Jauch erinnert ihn außerdem, dass er sich für die Risiko-Variante entschieden hat, also sagenhafte vier Joker zur Verfügung hat.
Schock! Kandidat versagt bei „Wer wird Millionär“
Doch Alexander Brandl ist sich seiner Sache zu sicher – auch wenn er sich eigentlich gar nicht sicher ist. Die Joker will er jedenfalls nicht verbraten. „Ich nehme A.“ Er legt sich fest, loggt ein – und langt damit ordentlich daneben. Denn die richtige Antwort ist eine andere.
Die einstige Hauptstadt des Freistaats Schaumburg-Lippe war Bückeburg. Die Stadt liegt im heutigen Bundesland Niedersachsen und war über Jahrhunderte Sitz der regierenden Fürsten zu Schaumburg-Lippe. Besonders prägend ist das Schloss Bückeburg, das bis heute im Besitz des Fürstenhauses ist.


