Der nächste Knaller aus den 90er-Jahren kommt wieder in die Kinos. Erst machte er mit „Manta Manta 2“ das Rennen, jetzt holt Til Schweiger auch „Der bewegte Mann“ zurück auf die Leinwand. Und Schweiger soll auch selbst wieder als Axel Feldheim vor der Kamera stehen.
„Der bewegte Mann“ ist einer der erfolgreichsten deutschen Filme
Wie der Branchendienst „The Spot“ berichtet, trägt die Neuauflage den Titel „Der bewegte Mann – Reloaded“. Mit mehr als 6,5 Millionen Kinobesuchern entwickelte sich Teil 1 nach seinem Start 1994 zum absoluten Publikumshit. Die Komödie machte Til Schweiger deutschlandweit bekannt und ist bis heute einer der erfolgreichsten deutschen Filmen überhaupt.

Davon soll es in Teil 2 handeln: Die Fortsetzung setzt rund 30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films an. Axel taucht nach langer Funkstille plötzlich auf der Hochzeit seines schwulen Sohnes auf. Sein unerwartetes Erscheinen bringt das bislang harmonische Patchwork-Leben von Doro (Katja Riemann) und Norbert (Joachim Kril) gehörig durcheinander.
Zwischen Midlife-Krise, Kinderwunsch und der Frage, was Familie heute eigentlich bedeutet, soll die Geschichte erneut auf Humor und Herz setzen. Neben Til Schweiger sollen laut „The Spot“ auch TV-Star Jan Josef Liefers, Marie Bäumer und Rufus Beck zum Ensemble gehören. Immerhin: Neben Schweiger war auch Rufus Beck bereits in Teil 1 zu sehen. Regie übernimmt diesmal Hermine Huntgeburth, das Drehbuch stammt von Judy Horney und Martin Gypkens. Ob Katja Riemann auch wieder dabei sein wird, ist bislang noch unklar.
Und „Der bewegte Mann“ sorgte schon 1994 für ordentlich Trubel auf der Kinowand. Frauenhelden Axel wurde von seiner Freundin Doro aus der Wohnung geworfen und landete ausgerechnet in einer schwulen Wohngemeinschaft. Dort sorgten zahlreiche Missverständnisse, Liebeschaos und familiäre Turbulenzen für komische Situationen.
Axel heiratete am Ende seine Doro
Besonders die Szene, in der Axel (Til Schweiger) nackt auf dem Wohnzimmertisch hockte, ist allen Zuschauern bis heute im Kopf geblieben. Der Film galt damals als Meilenstein des deutschen Kinos. Er brachte schwule Lebenswelten einem Millionenpublikum näher und griff Vorurteile mit viel Humor auf. Am Ende fanden Axel und Doro wieder zueinander, nachdem Doro erfährt, dass sie von ihm schwanger war.



