Wie denkt GZSZ-Star Wolfgang Bahro, der seit 1993 den Jo Gerner für RTL spielt, über seine Heimatstadt Berlin? Der 65-Jährige gibt einen offenen Einblick in sein Privatleben in der Hauptstadt.
Wolfgang Bahro meidet alle Berliner Schwimmbäder
Wo fühlt sich Wolfgang Bahro in seiner Heimatstadt so gar nicht wohl? „Meine persönlichen No-go-Areas sind öffentliche Schwimmbäder. Dort zu entspannen, ist für einen recht bekannten Schauspieler wie mich so gut wie unmöglich“, verrät er im Interview mit der Berliner Zeitung.

„Es gibt nichts Schlimmeres, als heimlich in Badehose gefilmt oder fotografiert zu werden. Deshalb wird man mich in Berlin in keinem öffentlichen Schwimmbad antreffen.“
Bahros Lieblingsort in Berlin
Das heißt aber nicht, dass Bahro grundsätzlich auf seinen Badespaß verzichtet. Stattdessen trifft man ihn hier: am Glienicker See, seinem Lieblingsort in ganz Berlin.

„Ich hatte einen Schulfreund, der in der Nähe gewohnt hat, und wir waren jeden Sommer an dem See“, erzählt Bahro. „Und auch heute sitze ich sehr gern am Strand und genieße den wunderschönen See, der aber leider immer mehr Wasser verliert.“
Was Bahro an der Hauptstadt nervt
Was Bahro in Berlin am meisten stört? „Die vielen Baustellen. Ständig wird eine Straße gesperrt oder man muss Umleitungen fahren. Das ist extrem nervig“, betont der GZSZ-Star.
Außerdem kritisiert er die wachsende Kriminalität in der Stadt. „Gerade unter Jugendlichen nimmt die Gewaltbereitschaft immer mehr zu. Und das empfinde ich als sehr besorgniserregend.“
In diesen Bezirken hat Bahro schon gelebt
Bahro wohnt heute am „Rand von Berlin“ – und habe auch „nicht mehr oft den Wunsch“, ins Zentrum zu fahren.
Wo hat er bisher alles in der Stadt gelebt? „Bis ich neun Jahre alt war, wohnten meine Eltern und ich in Charlottenburg, in der Nähe vom Schloss. Dort habe ich oft mit meinen Freunden im Park des Schlosses ‚Die drei Musketiere‘ oder ‚Winnetou‘ gespielt.“

„Dann sind meine Eltern mit mir nach Spandau gezogen“, erzählt Bahro weiter. „Es gab ein Schwimmbad in der Nähe, in dem ich mit meinen Freunden gern die Sommernachmittage verbrachte. Und der Spandauer Weihnachtsmarkt war damals auch für mich ein Highlight.“
„Als junger Mann wohnte ich dann später in einer Zweizimmerwohnung in Wilmersdorf, die ich über die Schauspielergewerkschaft bekommen hatte.“



