Es ist ein Streit, der in der Welt der Nudelgerichte schon lange schwelt: Wie macht man die richtige Carbonara? Die Italiener haben ein eigenes Rezept, auf das sie schwören, doch in Deutschland wird die Pasta „eingedeutscht“ – und das mit ganz viel Sahne. Wie ist es richtig? Egal – Hauptsache, die Nudeln schmecken! Wir servieren Ihnen heute die deutsche Variante der Carbonara mit einer leckeren und würzigen Sahnesoße. Ein Gericht, das auch im Sommer perfekt auf den Teller passt – mit einem Glas Weißwein auf dem Balkon lässt sich ein lauer Abend perfekt genießen. Guten Appetit!
Carbonara auf Deutsch: Ein Sakrileg für viele Italiener
Der Streit um die „echte“ Carbonara ist ein kulinarischer Dauerbrenner – und ein Paradebeispiel für kulturelle Empfindlichkeiten in der Küche. In Italien gilt die Carbonara als heilig: Spaghetti, Guanciale, Eigelb, Pecorino und schwarzer Pfeffer, mehr nicht. Sahne? Ein Sakrileg!
Für viele Italiener verfälscht sie Geschmack und Textur, raubt dem Gericht seine Einfachheit und Tiefe. In Deutschland hingegen hat sich längst eine eigene Interpretation etabliert: cremiger, milder, oft mit Speck und eben Sahne.
Diese Variante ist für viele vertraut und beliebt – aber eben weit entfernt vom römischen Original. Was als Anpassung an lokale Vorlieben begann, wird von Puristen als kulinarischer Frevel gebrandmarkt. Aber: Ist nicht einfach wichtig, dass die Carbonara schmeckt?
Auch wenn der eine oder andere Italiener uns für dieses Rezept verteufeln wird: Die Carbonara nach unserer einfachen Anleitung ist nicht nur das perfekte Familienrezept, sondern vor allem ein herrliches Sommeressen für die warme Jahreszeit. Wir wünschen guten Appetit!
Zutaten: Das brauchen Sie für Carbonara auf Deutsch
Sie brauchen:
250 g Spaghetti
100 g gewürfelten Schinken
1 Becher Schlagsahne
1 Ei
150 g geriebenen Parmesan
Salz und Pfeffer
Zubereitung: So machen Sie frische Carbonara
Schritt 1: Kochen Sie die Spaghetti in ausreichend Salzwasser gar. Sie sollten nicht zu weich, aber auch nicht mehr zu fest sein.
Schritt 2: Während die Nudeln kochen, geben Sie den gewürfelten Schinken in einen Topf und rösten Sie ihn ohne Fett etwas an. Wenn er Farbe angenommen hat, gießen Sie die Schlagsahne hinzu. Lassen sie nun alles für etwa zehn Minuten bei milder Hitze köcheln, bis die Sahne etwas eingedickt ist. Wichtig: Achten Sie gut darauf, dass die Sahne nicht überkocht. Das passiert schneller als man denkt!

Schritt 3: Schlagen Sie das Ei in eine kleine Schüssel und verquirlen sie es gründlich. Dann geben Sie das Ei vorsichtig zur Sahnesoße und rühren Sie es mit einem Schneebesen gründlich unter. Es soll eine dicke Soße entstehen, die keine Klümpchen enthält – also rühren Sie schnell und gründlich, damit kein Rührei entsteht!
Schritt 4: Würzen Sie die fertige Soße mit etwas frischem Pfeffer und nur einer kleinen Prise Salz, denn der Schinken ist naturgemäß salzig genug. Rühren Sie außerdem 50 g geriebenen Parmesan unter.



