Heiße Pommes schmecken nicht nur im Freibad. Mit unserem Rezept gelingen sie auch zu Hause, sogar ganz ohne Fritteuse.
Heiße Pommes schmecken nicht nur im Freibad. Mit unserem Rezept gelingen sie auch zu Hause, sogar ganz ohne Fritteuse. Christoph Soeder/dpa

Leckere Pommes gehören zum Sommer wie das Eis, das in der Sonne schmilzt, ehe man es essen kann. Pommes sind aus den Freibädern der Republik nicht wegzudenken. Aber auch zu Hause kann man die köstliche Leckerei ganz einfach selber machen.

Die klassische Zubereitungsart in der Fritteuse ist am fettreichsten – das ist klar. Außerdem hat nicht jeder eine Fritteuse zu Hause. Die muss man auch nicht extra anschaffen. Knusprige Pommes gelingen nämlich auch ganz ohne – hier kommt das Rezept für Pommes aus dem Ofen, die garantiert heiß und knusprig werden.

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So werden die Pommes ohne Fritteuse aus dem Ofen gemacht

Damit die Konsistenz am Ende stimmt, spült man die Kartoffelstifte am besten gründlich unter fließendem Wasser ab. Und zwar laut den Kartoffelproduzenten so lange, bis das Wasser wieder klar ist. Das zeigt, dass keine Stärke mehr austritt – die Pommes gewinnen an Crunch.

Aber Vorsicht: Danach ist gründliches Abtrocknen wichtig, zum Beispiel mit Küchenpapier. Bevor die Pommes dann final in den Ofen wandern, sollte man sie mit etwas Reismehl bestäuben. Denn das zieht den letzten Rest Feuchtigkeit aus der Kartoffel.

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Dann braucht es etwa zwei Esslöffel Öl, reichlich Salz und etwas Paprikapulver (edelsüß). Mit diesen Gewürzen mariniert man die Kartoffelstifte. Das geht zum Beispiel in einem Gefrierbeutel gut. Anschließend kommen die rohen Pommes nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 220 Grad) ca. 20 bis 30 Minuten backen. Zwischendurch zwei bis drei Mal wenden.

Schön salzig und herrlich knusprig: Damit selbst gemachte Pommes nicht matschig werden, sollte man die rohen Kartoffelstifte gründlich ausspülen und gut abtrocknen.
Schön salzig und herrlich knusprig: Damit selbst gemachte Pommes nicht matschig werden, sollte man die rohen Kartoffelstifte gründlich ausspülen und gut abtrocknen. Christin Klose/dpa

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Welche Kartoffelsorte wählt man für perfekte Pommes?

Mit welcher Kartoffelsorte man seine Pommes zubereitet, hängt von der persönlichen Vorliebe ab. Wer seine Pommes besonders kross liebt, wählt demnach eine festkochende Sorte wie zum Beispiel Annabelle, Belana oder Glorietta.

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Mag man seine Fritten außen gern knusprig, innen aber noch etwas weich, nutzt man besser eine vorwiegend festkochende Kartoffel. Dazu zählen die Sorten Gala, Madeira oder Milva.

Dicke belgische Pommes funktionieren mit mehligkochenden Sorten am besten, so der Rat der Kartoffelproduzenten. Die Sorten Adretta, Gunda oder Lilly sind dafür eine gute Wahl.

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