Das Hexenbrot zählt zu den bekanntesten warmen Brotgerichten der DDR-Küche - und wer ihn zubereitet, bringt damit so richtig Feuer auf den Tisch! Es ist die wohl pikanteste Version der klassischen Karlsbader Schnitte, ein herzhaftes Toastrezept, das in Gaststätten und Privathaushalten gleichermaßen beliebt war. Wenige Zutaten, kräftige Würzung und eine unkomplizierte Zubereitung machten das Hexenbrot zu einem echten Alltagsklassiker. Dieses DDR-Rezept bringt den typischen Geschmack von damals originalgetreu zurück.
Hexenbrot: Der Unterschied zur Karlsbader Schnitte
Und dabei ist es herrlich einfach zu machen – und weicht in der Zubereitung doch sehr stark von der klassischen Zubereitung der Karlsbader Schnitte ab.
Denn während diese mit Schinken oder Salami und Käse belegt wird, wird für das Hexenbrot eine würzige Masse aus verschiedenen Zutaten angerührt, die auf die Brotscheiben aufgetragen wird. Mit Schnittkäse wird alles abgedeckt und dann im Ofen kross überbacken.
Beim Hexenbrot können Sie die Schärfe variieren – wer es richtig feurig mag, spart nicht mit dem Cayennepfeffer. Machen Sie es so, wie sie es am liebsten haben. Ein frischer Salat kann einen tollen Ausgleich zur Schärfe bilden. Hier kommt unser geniales Rezept für Hexenbrot.
Zutaten für Hexenbrot: Das brauchen Sie
Für das Hexenbrot für zwei Personen werden vier Scheiben Toastbrot benötigt, dazu etwa 150 g Salami, 50 g Bauchspeck, zwei Zwiebeln, Tomatenketchup und Senf. Abgerundet wird der Belag mit Schnittkäse sowie Salz, Pfeffer, Paprikapulver und einer kleinen Prise Cayennepfeffer, die für die charakteristische Würze sorgt.

Zu Beginn werden Salami und Bauchspeck fein gewürfelt und mit den Gewürzen vermischt. Die Zwiebeln werden geschält und möglichst klein geschnitten, damit sie später gut mit der Fleischmasse verschmelzen. In einer Pfanne wird zunächst der Bauchspeck ausgelassen, bis er Fett abgibt. Anschließend kommt die Salami hinzu und wird kurz angebraten. Danach werden die Zwiebelwürfel untergerührt und glasig gedünstet. Sobald die Mischung fertig ist, wird die Pfanne vom Herd genommen und Ketchup sowie Senf werden untergerührt, bis eine streichfähige, gleichmäßige Masse entsteht.
Brot wird für das Hexenbrot leicht angeröstet
Währenddessen werden die Toastbrotscheiben im Toaster leicht vorgeröstet. Gleichzeitig wird der Backofen auf 180 Grad Umluft vorgeheizt. Die angerösteten Toastscheiben werden nun großzügig mit der würzigen Hexenbrot-Masse bestrichen und jeweils mit einer Scheibe Schnittkäse belegt.
Anschließend kommen die Brote auf ein mit Backpapier belegtes Blech und werden für etwa zehn Minuten in den Ofen geschoben. Zum Schluss wird für einige Minuten die Grillfunktion zugeschaltet, damit der Käse goldbraun wird und leicht knuspert – genau so, wie man es von der klassischen Karlsbader Schnitte aus DDR-Zeiten kennt.


