Das weckt Kindheitserinnerungen! Mit einem Stock in der Hand saß man als Kind ums Lagerfeuer herum und wartete ungeduldig darauf, dass das Stockbrot endlich fertig gebacken war. Der erste Bissen war immer zu heiß, aber sooo lecker! Entdecken Sie hier das Rezept für Stockbrotteig sowie jede Menge Tipps und Infos rund um die Zubereitung.
Wie gelingt ein gutes Stockbrot?
Stockbrot wird klassisch aus Hefeteig zubereitet. Dafür benötigt man nur Mehl, frische Hefe oder Trockenhefe, Salz, etwas Zucker und lauwarmes Wasser. Damit der Teig schön aufgeht und locker wird, sollte er an einem warmen Ort gehen. Nach dem Gehen wird er noch einmal gut durchgeknetet, in kleinen Portionen auf die Stöcke gesteckt und über die Glut gehalten.
Übrigens: Sie brauchen nicht unbedingt ein Lagerfeuer, um gutes Stockbrot zu backen. Auf einem Holzkohlegrill können Sie Stockbrot auch gut backen.
Und welches Holz eignet sich für den Lagerfeuer-Klassiker? Was viele nicht wissen: Manche Hölzer sind giftig, dazu gehören zum Beispiel Eibe und Holunder. Andere, wie Bambus oder Fichte, brennen zu leicht. Ideal sind dagegen Haselnuss, Buche und Weide. Die Stöcke kann man übrigens mehrmals verwenden. Bevor es losgeht, sollte ein Ende des Astes mit einem scharfen Messer zugespitzt werden. Entfernen Sie außerdem die Rinde.
Die Zutaten für selbstgemachtes Stockbrot
- 300 Gramm Mehl
- 1 Packung Backpulver
- 1 Teelöffel Salz
- 150 Gramm Magerquark
- 6 Esslöffel Öl
- 8 Esslöffel Kuhmilch

So machen Sie selbstgemachtes Stockbrot
Mehl, Backpulver und Salz verrühren. In einer separaten Schüssel Quark, Öl und Milch verrühren. Zum Mehl geben und alles zu einem glatten Teig kneten.
Da Stockbrot aus Hefeteig zubereitet wird, müssen Sie etwas Zeit einplanen, in der der Teig gehen kann. Nur so wird das Brot schön luftig. Der Teig sollte dafür sein Volumen verdoppeln. Das dauert meist 30–60 Minuten bei Zimmertemperatur.
Den Teig in sechs gleich große Portionen teilen und in dünne Stränge rollen. An der Spitze beginnend um die Stöcke wickeln und unter Drehen über die Glut halten, bis das Brot gar ist.



