Das Osterfest wird gefeiert – und dafür wird in vielen Familien in Deutschland geschlemmt! Es kommt ein leckerer Braten auf den Tisch, dazu Beilagen wie Klöße und Rotkohl. Aber: Wir macht man perfekte Kartoffelklöße? Wer das wissen will, muss nach Ostdeutschland gucken, genauer gesagt nach Thüringen: In der Heimat der Klöße gibt es viele richtig geniale Rezepte, mit denen die beliebte Beilage zu einer echten Sensation wird. Wir haben das DDR-Rezept mit dem Grieß-Trick: So gelingen Ihre Thüringer Klöße zum Osteressen garantiert!
Echte Thüringer Klöße: Mit diesem Rezept gelingen sie!
Thüringer Klöße blicken auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Das erste Rezept wurde von Forschern in Aufzeichnungen eines Pfarrers vom Anfang des 18. Jahrhunderts gefunden. Die Klöße waren ursprünglich mal ein echtes Arme-Leute-Essen und wurden in vielen Regionen im Osten Deutschlands zubereitet und danach tagelang als Ersatz für Brot gegessen. Noch bescheidener war nur die Brühe, in der die Klöße gekocht wurden – sie wurde früher auch gegessen und als „Fitzfädelsupp“ bezeichnet.
Heute sind die Kartoffelklöße ein richtig feines Essen – eine Beilage, die auch und vor allem an Feiertagen serviert wird. Kein Wunder: Die Thüringer Klöße sind nicht schnell hergestellt, sondern machen etwas Arbeit. Zwar gibt es heute Kloßteig im Kühlregal in jedem Supermarkt, aber selbstgemachte Klöße schmecken garantiert besser und sind etwas ganz Besonderes. Unser Rezept aus der DDR mit Grieß-Trick sollten Sie mal probieren – für die perfekten Thüringer Klöße zum Osterfest. Hier ist das Rezept.
Zutaten für Thüringer Klöße: Das brauchen Sie dafür
Zutaten für Thüringer Klöße: 3 Kilogramm rohe Kartoffeln, 500 ml Milch, 50 g Grieß, 4 Brötchen, 30 g Butter, Salz
Zubereitung: So gehen diese besonderen Thüringer Klöße
Zuerst kommt der Hauptteil der Arbeit: Die rohen Kartoffeln müssen geschält und gerieben werden. Verwenden Sie dafür eine Küchenreibe oder eine entsprechende Maschine, mit der Sie die Knollen fein reiben können und raspeln Sie sie direkt in kaltes Wasser, damit die Stärke ausgespült wird.
Die fertige Masse füllen Sie dann in ein sauberes Geschirrtuch und pressen die Flüssigkeit heraus, bis die kleinen Kartoffelschnipsel übrig bleiben – die Grundzutat für die Thüringer Klöße. Geben Sie diese, wenn Sie gut ausgepresst sind, in eine große Schüssel.

Nun wird aus der Milch und dem Grieß ein dünner Brei gekocht, den Sie kräftig salzen. Dieser Brei kommt zu den Kartoffeln – und sorgt später für die Bindung der Klöße. Rühren Sie die Masse kräftig durch und kneten Sie sie so lange, bis sich Grießbrei und Kartoffeln zu einem gleichmäßigen Teig verbunden haben.
Dann formen Sie mit nassen Händen Klöße daraus und legen Sie diese auf einen Teller. Schneiden Sie die Brötchen in Würfel und rösten Sie diese in einer Pfanne mit etwas Butter an, bis sie schön braun und knusprig sind. Drücken Sie dann mit zwei Fingern jeweils ein großes Loch in jeden Kloß, versenken Sie ein paar Brotwürfel darin und schließen Sie den Kloß wieder.


