Schlankmacher-Salat

Green-Goddess-Salat: Der TikTok-Hit mit überraschender Geschichte – das leckere Rezept!

Der Green-Goddess-Salat geht viral – doch sein Ursprung liegt in den 1930ern. Warum das Trend-Rezept so beliebt ist und wie es gelingt.

Author - Stefan Henseke
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Perfekt zum Snacken beim Fernsehen: Der Green-Goddess-Salat lässt sich prima mit Chips schaufeln.
Perfekt zum Snacken beim Fernsehen: Der Green-Goddess-Salat lässt sich prima mit Chips schaufeln.Illustration: Berliner KURIER

Der Green-Goddess-Salat ist längst mehr als nur ein Food-Trend. Millionen Aufrufe auf TikTok und Instagram haben das knackige Rezept weltweit bekannt gemacht. Die Mischung aus fein gehacktem Gemüse und cremigem Kräuterdressing begeistert mit frischem Geschmack und einfacher Zubereitung. Doch hinter dem viralen Hype steckt auch eine spannende Geschichte, die bis nach San Francisco und in die Filmwelt der 1930er-Jahre zurückreicht.

Populär auf TikTok: der Green-Goddess-Salat

Kaum ein Salat hat in den vergangenen Jahren einen solchen Höhenflug erlebt wie der Green-Goddess-Salat. Vor allem auf TikTok und Instagram verbreitete sich das Rezept rasant: Influencer und Hobbyköche präsentieren dort Varianten des fein gehackten Krautsalats, der häufig mit Tortilla-Chips oder Crackern statt mit einer Gabel gegessen wird.

Das Besondere ist die Kombination aus knackigem Weißkohl, Gurke, Avocado und Frühlingszwiebeln mit einem cremigen Dressing aus Kräutern, Parmesan und Nüssen. Die Zutaten sorgen für viel Frische, reichlich Aroma und eine angenehme Cremigkeit.

Der Name des Salats ist übrigens deutlich älter als der aktuelle Social-Media-Hype. Seinen Ursprung soll er einem Film aus dem Jahr 1930 verdanken. Nach Angaben des Magazins „A Bowl of Sugar“ entwickelte ein Küchenchef in einem Hotel in San Francisco das Rezept zu Ehren des Schauspielers George Arliss, der im Stück „The Green Goddess“ auftrat.

Der Überlieferung zufolge war Arliss mit der damaligen Salatauswahl des Hotels unzufrieden. Der Koch kreierte daraufhin eine neue Variante, die den Namen „Green Goddess“ erhielt. Heute erlebt das Rezept durch soziale Netzwerke eine beeindruckende Renaissance und gehört zu den beliebtesten Salat-Trends weltweit.

Der Green-Goddess-Salat von heute hat aber kaum noch etwas mit dem Original zu tun. Es gibt unzählige Rezept-Varianten, die sich auch zum Snacken beim Fernsehen eignen.

Die Zutaten für einen Green-Goddess-Salat

Für den Salat:

½ kleiner Weißkohl

2 kleine Gurken

4 Frühlingszwiebeln

1 reife Avocado, gewürfelt

60 g Babyspinat

Für das Green-Goddess-Dressing:

1 reife Avocado

1 Handvoll frisches Basilikum

1 Handvoll frische Petersilie

1 Knoblauchzehe

60 g geriebener Parmesan

50 g Walnüsse

Saft einer Zitrone

100 ml Olivenöl

2 EL Reisessig

Salz, Pfeffer

Die Avocado werden für den Salat gewürfelt.
Die Avocado werden für den Salat gewürfelt.Illustration: Berliner KURIER

Schritt für Schritt: So bereiten Sie den leckeren Salat vor

Schritt 1: Weißkohl, Gurken und Frühlingszwiebeln sehr fein hacken. Die Avocado würfeln und zusammen mit dem Babyspinat in eine große Schüssel geben.

Schritt 2: Für das Dressing die zweite Avocado mit Basilikum, Petersilie, Knoblauch, Parmesan, Nüssen, Zitronensaft, Olivenöl und Reisessig in einen Mixer geben. Alles zu einem cremigen Dressing pürieren. Bei Bedarf esslöffelweise Wasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Schritt 3: Das Dressing über das Gemüse geben und alles vorsichtig vermengen, damit die Avocadowürfel möglichst erhalten bleiben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schritt 4: Den Salat vor dem Servieren etwa zehn Minuten ziehen lassen.

Schritt 5: Serviert wird der Salat gerne mit Tortilla-Chips, Crackern oder geröstetem Sauerteigbrot. Guten Appetit!