Unglaubliches Rezept!

Rezept für Bärlauch-Butter – luftig aufgeschlagen und göttlich!

Luftig wie Mousse, würzig wie der Frühling: Diese Bärlauch-Butter wird aufgeschlagen – und schmeckt so viel besser, als sie aussieht.

Author - Veronika Hohenstein
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Die weiche Butter wird mit dem Handmixer mehrere Minuten aufgeschlagen, bis sie hell, cremig und luftig ist – so entsteht die besonders zarte, streichfähige Konsistenz.
Die weiche Butter wird mit dem Handmixer mehrere Minuten aufgeschlagen, bis sie hell, cremig und luftig ist – so entsteht die besonders zarte, streichfähige Konsistenz.IMAGO / imagebroker, Sceenshot TikTok

Es gibt Butter. Es gibt Kräuterbutter. Und dann gibt es diese Bärlauch-Butter, luftig aufgeschlagen!

Wenn der Frühling in vollem Gange ist und sich der Duft von frischem Bärlauch in der Luft breitmacht, ist es Zeit für eine ganz besondere Zutat in deiner Küche: weichgeschlagene Bärlauch-Butter! Ob zum frisch gebackenen Brot, zu Kartoffeln aus dem Ofen oder auf dem Grillgemüse vom Sonntagsbrunch – sie macht jede Mahlzeit ein Stückchen besonderer.

Das brauchen Sie für die leckere Böärlauchbutter:
  • 250 g hochwertige Süßrahmbutter, zimmerwarm
  • 1 guter Bund frischer Bärlauch, ca. 60–80 g
  • 1 TL Zitronensaft + etwas Abrieb
  • 1 TL feines Meersalz
  • Frisch gemahlener weißer Pfeffer
  • Wenn Sie mögen, kann ein Hauch Honig oder Ahornsirup für eine feine Süße sorgen
  • Je nach Geschmack kann ein kleiner Schuss mildes Olivenöl dazu getan werden

Ein kleiner Hinweis zur Bärlauch-Ernte

Wenn Sie Bärlauch selbst pflücken möchten, achten Sie bitte darauf, ihn nicht mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen zu verwechseln – beide sehen ihm zum Verwechseln ähnlich, sind aber giftig. Ein sicheres Erkennungsmerkmal: Zerreibt man ein Blatt zwischen den Fingern, verströmt echter Bärlauch einen deutlichen, knoblauchartigen Duft. Pflücken Sie möglichst nur einzelne Blätter pro Pflanze und lassen Sie immer genügend stehen, damit die Pflanze sich erholen und weiterwachsen kann – so bleibt auch im nächsten Jahr genug für alle da.

Achten Sie bei der Bärlauch-Ernte auf Verwechslung mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlose. Ein deutlicher Knoblauchgeruch beim Zerreiben der Blätter ist ein sicheres Erkennungsmerkmal
Achten Sie bei der Bärlauch-Ernte auf Verwechslung mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlose. Ein deutlicher Knoblauchgeruch beim Zerreiben der Blätter ist ein sicheres ErkennungsmerkmalIMAGO / Panthermedia

So bereiten Sie die Bärlauch-Butter zu!

Waschen Sie den Bärlauch sehr gründlich unter kaltem Wasser, tupfen Sie ihn gut trocken und schneiden Sie ihn grob. Geben Sie ihn zusammen mit dem Zitronensaft und etwas Zitronenschale in einen Mixer oder Zerkleinerer und pürieren Sie alles zu einer feinen, intensiv duftenden Paste.

Nehmen Sie die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit sie schön weich ist. Geben Sie sie in eine große Rührschüssel und schlagen Sie sie mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine für etwa 5 bis 7 Minuten auf höchster Stufe. Die Butter sollte dabei hell, cremig und luftig werden – fast wie geschlagene Sahne.

In Berlin und Brandenburg findet man Bärlauch vor allem in schattigen, feuchten Laubwäldern – zum Beispiel im Fläming, im Barnim oder entlang der Havel. Besonders gern wächst er unter Buchen auf nährstoffreichen Böden.  Bitte beachten Sie beim Sammeln die örtlichen Naturschutzbestimmungen und pflücken Sie nur so viel, wie Sie wirklich brauchen.
In Berlin und Brandenburg findet man Bärlauch vor allem in schattigen, feuchten Laubwäldern – zum Beispiel im Fläming, im Barnim oder entlang der Havel. Besonders gern wächst er unter Buchen auf nährstoffreichen Böden. Bitte beachten Sie beim Sammeln die örtlichen Naturschutzbestimmungen und pflücken Sie nur so viel, wie Sie wirklich brauchen.IMAGO / FotoPrensa

Rühren Sie nun die Bärlauchpaste unter die geschlagene Butter. Schlagen Sie noch einmal für ein bis zwei Minuten, bis sich alles gut verbunden hat. Würzen Sie mit Salz, Pfeffer und – wenn Sie mögen – einem kleinen Löffel Honig für eine feine, ausbalancierte Note.

Ein kleiner Schuss Olivenöl sorgt für einen zarten Glanz und verstärkt das leuchtende Grün. Wer es besonders sahnig mag, kann zusätzlich einen Löffel Sahne oder Crème fraîche einrühren. So wird die Butter besonders zart.

Füllen Sie die fertige Bärlauch-Butter am besten in ein sauberes Schraubglas oder eine kleine Porzellandose mit Deckel. Im Kühlschrank hält sie sich etwa 7 bis 10 Tage, sofern sie gut verschlossen ist. Falls Sie etwas auf Vorrat machen möchten: Einfach portionsweise einfrieren – so haben Sie auch später im Jahr noch einen Hauch Frühling parat.

Wozu passt die luftige Bärlauch-Butter besonders gut?

Diese frühlingsgrüne Butter ist ein echter Alleskönner und verfeinert mit ihrem feinen, frischen Aroma die einfachsten Gerichte. Am besten schmeckt sie ganz klassisch auf frisch gebackenem Bauernbrot oder Baguette, noch warm aus dem Ofen, mit einer Prise grobem Meersalz – so schlicht und doch so köstlich. Auch Pellkartoffeln mit Quark werden mit einem Klecks Bärlauch-Butter zu einem kleinen Festessen. Wer gerne grillt, kann sie wunderbar zu Fleisch oder Fisch reichen. Zu Ofengemüse wie Möhren, Sellerie, Pastinake oder Hokkaido-Kürbis passt sie ebenfalls hervorragend. Auch ein Teller frischer Pasta profitiert davon...

Liebe KURIER-Leser, wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachkochen!