Laut ADAC gibt es einen Anstieg beim Diesel-Preis gegenüber dem Vormonat um 12,2 Cent.
imago images/Rene Traut

Was für ein krasser Schock an der Tankstelle: Der Oktober 2021 war für die Fahrer von Diesel-Autos der teuerste Monat aller Zeiten. Um fast 50 Cent ist der Kraftstoff im vergangenen Jahr teurer geworden. Auch Benzin legt kräftig zu. Und das Ende der Preis-Explosion ist noch nicht in Sicht. Experten warnen: Ein Liter Benzin könnte bald 2,47 Euro kosten! Der KURIER sagt, wann Sie am günstigsten tanken!

Die aktuelle ADAC-Auswertung der Kraftstoffpreise im Oktober zeigt: Ein Liter Diesel kostete im Monatsmittel 1,533 Euro und damit 0,9 Cent mehr als im bisherigen Rekordmonat, dem September 2012. Im Vergleich zum Vormonat sprang der Dieselpreis um 12,2 Cent nach oben, gegenüber Januar 2021 um genau 30 Cent.

Lesen Sie auch: 2,47 Euro für einen Liter Benzin? Preis-Schock an der Zapfsäule? So sparen Sie beim Tanken bares Geld! >>

Benzinpreis so hoch wie seit 2012 nicht mehr

Auch Benzin verteuerte sich deutlich: Der Preis für einen Liter Super E10 lag im Oktober bei 1,651 Euro und damit um 8,2 Cent über dem September-Preis. Gleichzeitig hat der Benzinpreis damit einen neuen Jahreshöchststand erreicht. Genau wie Diesel hat E10 im Vergleich zum Januar 2021 um 30 Cent zugelegt, vom Allzeithoch des Septembers 2012 ist der Benzinpreis jedoch noch zwei Cent entfernt.

Die Spritpreise befinden sich in Deutschland auf einem Rekord-Niveau. Tanken wird zum Luxus.
imago images/Bernd März

Besonders eklatant ist der Preisanstieg im Vergleich zum Oktober 2020: Vor einem Jahr kostete ein Liter Super E10 im Monatsmittel 1,228 Euro – das waren 42,3 Cent weniger als im Oktober 2021. Diesel kostete vor einem Jahr 1,042 Euro je Liter im Monatsdurchschnitt und damit 49,1 Cent weniger als im Oktober 2021.

Lesen Sie auch: Preis-Schock nach der Wahl: Kostet Benzin bald 2,47 Euro pro Liter? >>

Auswertungen des ADAC zeigen aber auch, dass Benzin und Diesel meist zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten sind. Wer diese Faustregel berücksichtigt und die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Tageszeiten und den Anbietern nutzt, kann beim Tanken stets einige Euro sparen.