Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

Das Land ächzt unter Corona, bei aller trostlosen Erinnerung an den Lockdown sind zwei Drittel der Deutschen für eine Wiederholung. Wissenschaftler und Mediziner verzweifeln über die Taubheit der Politik gegenüber ihren Forderungen und Beweisführungen. Und was tut der künftige Kanzler Olaf Scholz? Er verhindert in der Runde mit der Noch-Kanzlerin Angela Merkel und den Länderchefs sofortige Entscheidungen. 

Das ist eine Katastrophe: Scholz hat das Wohl der Menschen in Deutschland einer erfolgreichen Machtdemonstration geopfert. Der Demonstration, dass ohne ihn und seine Ampelkoalition mit ihrer Mehrheit im Bundestag nichts mehr geht.

Damit gefährdet er Gesundheit und Leben von Abertausenden, nur, um sich einen Siegerkranz aufsetzen zu können. 

Phyrrhus-Sieg gegen die Union und Teile der Grünen

Solche Kränze trug auch ein griechischer König, dessen Name sprichwörtlich geworden ist. Der antike Herrscher Pyrrhus errang vor 2300 Jahren einen Sieg nach dem anderen gegen die Römer im südlichen Italien, aber unter derartigen Verlusten, dass er den Krieg am Ende verlor. Seither gibt es den Begriff des Pyrrhus-Siegs.

Sollte Scholz, wenn er endlich ins Kanzleramt eingezogen sein wird, weitere solche Erfolge gegen die Union und Teile der Grünen erzielen, könnte er früher wieder ausziehen müssen als erwartet. Schon jetzt gibt es ein Warnzeichen.

Der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann steht zwar nur für einen Teil seiner Partei,  wenn er wie jetzt an der Seite der Union mit Forderungen nach sofortigen massiven Anti-Corona-Maßnahmen gegen Scholz auftritt. Sollten die Fehlleistungen des SPD-Mannes aber fortsetzen, sind rasch Kurzschlüsse in der Ampel möglich.