Impfpflicht: SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich positioniert.  dpa/Frank Rumpenhorst

Seit Wochen wird über die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht debattiert. Nach Informationen des Spiegel hat sich der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) dazu jetzt eindeutig positioniert. Er spricht sich eindeutig für eine solche Maßnahme aus.  

Laut Scholz sei es wichtig, „dass wir eine allgemeine Impfpflicht etablieren“, erklärte der SPD-Politiker demnach bei der Bund-Länder-Beratungen zu Corona-Maßnahmen. Scholz habe eine „fraktionsübergreifende Initiative“. Er werde „als Abgeordneter“ diesem Vorstoß „jedenfalls zustimmen, um das ganz klar zu sagen.“

Impfpflicht bis Anfang Februar

Die Impfpflicht sollte nach seiner Ansicht in Kraft treten, „wenn jeder eine realistische Chance hatte, sich zweimal impfen zu lassen. Das müsste uns bis Anfang Februar gelingen.“ Der Bundestag könne dazu sehr schnell die Beratungen aufnehmen und Entscheidungen treffen.

Die Abstimmung darüber solle im Parlament ohne Fraktionszwang stattfinden, soll Scholz in der Runde gesagt haben, wie die Deutsche Presse-Agentur übereinstimmend aus mehreren Quellen erfuhr.