Am 3. März lohnt sich der Blick zum Himmel. Dann steht der Vollmond hell über Deutschland – und trägt einen Namen, der zunächst irritiert: „Wurmmond“. Doch hinter dem seltsamen Begriff steckt eine überraschend schöne Bedeutung.
Warum der März-Vollmond „Wurmmond“ heißt
Keine Sorge, das hat nichts mit Würmern im Weltall zu tun. Der Begriff stammt von nordamerikanischen Naturvölkern. Sie beobachteten zu dieser Jahreszeit, dass nach dem Winter wieder Würmer aus dem aufgetauten Boden kamen. Für sie war das ein klares Zeichen: Der Frühling kommt zurück.
Dr. Björn Voss vom Planetarium Hamburg erklärt, dass Vollmonde früher oft bildhafte Namen bekamen. „Meist gaben die Menschen früherer Zeiten dem Vollmond recht malerische Namen. So aber nicht in diesem Monat“, sagt er mit einem Schmunzeln. Der „Wurmmond“ klinge zwar wenig romantisch, habe aber eine positive Botschaft – er kündige das Ende der kalten Jahreszeit an. Eine astronomische Besonderheit steckt hinter dem Namen allerdings nicht.

Astronomisch passiert am 3. März etwas ganz Normales: Der Mond steht in seiner Vollmondphase. Besonders beeindruckend wirkt er direkt nach dem Aufgang am Horizont. Durch die sogenannte Mondtäuschung erscheint er dann größer, als er tatsächlich ist.
Blutmond nur im Ausland sichtbar
Während wir in Deutschland einfach einen hellen Vollmond sehen, gibt es andernorts noch ein Extra-Spektakel. In Teilen Nordamerikas und im Osten Russlands kommt es rund um diesen Vollmond zu einer totalen Mondfinsternis.


