Von außen wirkt er wie der Mann, der immer lacht. Der Trompeter, der Sonnyboy, der sonntägliche Gute-Laune-Garant. Doch hinter der Bühne kämpft Stefan Mross gerade an mehreren Fronten – und das mit einer Härte, die selbst ihn ins Wanken bringt. Die ARD hat ihm den Stuhl vor die Tür gesetzt, „Immer wieder sonntags“ wird abgesetzt. Seine Mutter starb im vergangenen Sommer. Und nun wird bekannt: Seine Partnerin Eva Luginger musste Ende vergangenen Jahres einen schweren gesundheitlichen Schock verkraften – Krebsalarm.
„Komische Energie“ – Mross über Monate voller Schicksalsschläge
Bei seinem Auftritt im „Riverboat“ sprach Mross am Freitag offen über die dunklen Monate. Von einer „komischen Energie“, die ihn umgebe. Der Tod seiner Mutter traf ihn mitten in der Saison. „Nach drei Wochen war ich wieder da, um ‚Immer wieder sonntags‘ zu präsentieren. Das hat mir ganz viel Kraft gegeben. Standing Ovations – das Publikum stand hinter mir“, sagt er. Ein Moment, der ihn trug. Doch der nächste Schlag folgte sofort.
Eva Luginger: „Der Gebärmutterhals wurde entfernt“
Seine Lebensgefährtin Eva Luginger spricht nun offen über ihre Diagnose: eine Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs. Längere Zeit lag sie in der Klinik. „Der Gebärmutterhals wurde entfernt. Damit steht fest, dass ich keine Kinder bekommen kann“, sagt sie der Bild.
Ihre Krankenhausaufenthalte seien der Grund gewesen, warum Mross 2025 immer wieder Termine absagen musste. „Evas Krankheit hat den Blick aufs Wesentliche geschärft. Tausend Krankheiten, eine Gesundheit“, sagt er. Und man merkt: Dieser Satz kommt aus tiefstem Herzen.
Die beiden sind inzwischen „rund um die Uhr“ zusammen. „Und es funktioniert super“, sagt die Schlagersängerin. Mross stimmt zu. „Eva ist mein wichtigster Mensch. Ohne sie würde ich das Aus meiner Sendung nicht verkraften.“
Die Kinder – und ein unerwarteter Neuanfang
Doch es gibt auch Licht. Viel Licht. Besonders stolz erzählt Mross der Bild, dass das Verhältnis zu seinen beiden jüngsten Kindern, Paula (12) und Valentin (10), inzwischen unbeschwert ist. Die Kinder leben seit der Trennung 2016 bei ihrer Mutter Susanne Schmidt.

„Kurz nachdem ich 2023 mit meiner Eva zusammenkam, haben Valentin und Paula von sich aus den Kontakt zu uns gesucht“, erzählt Mross. Zwei WhatsApp-Nachrichten, eine Sprachnachricht, ein Video – und plötzlich war da wieder Nähe. „Das war ein schöner Moment für mich“, sagt Stefan Mross. Seine Kinder hätten unbedingt wieder Kontakt gewollt.
Heute sei das Verhältnis „gut und herzlich“. Auch mit Ex-Frau Susanne und ihrem neuen Mann Daniel, den sie 2023 heiratete. „Wenn sie nach Südtirol fahren, treffen wir uns in Bayern.“
Stefan Mross ist stolz auf seine Kinder
Ein Moment trägt Mross besonders im Herzen: Sein Sohn Valentin sagte zu ihm: „Papa, ich werde Sänger oder Entertainer wie du.“ Auch Tochter Johanna (24), aus der Ehe mit Stefanie Hertel, steht längst selbstbewusst auf der Bühne.
Dass Eva keine eigenen Kinder bekommen kann, ist für sie kein Bruch. „Es war für mich nie ein Thema, dass ich eigene Kinder möchte. Umso mehr freue ich mich, dass wir Stefans drei Kinder in unserem Leben haben“, erzählt sie der Bild.



