Schicksalsschläge

Stefan Mross: Krebs-Schock, TV-Aus und neues Familienglück

Stefan Mross kämpft mit dem TV-Aus von „Immer wieder sonntags“, mit Trauer und Krebsalarm bei Partnerin Eva – doch seine Familie gibt ihm neue Kraft.

Author - Stefan Henseke
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Im März gemeinsam auf der Bühne: Stefan Mross und Eva Luginger bei der Jubiläumstournee von „Immer wieder sonntags“ in der Meistersingerhalle in Nürnberg.
Im März gemeinsam auf der Bühne: Stefan Mross und Eva Luginger bei der Jubiläumstournee von „Immer wieder sonntags“ in der Meistersingerhalle in Nürnberg.M. Gränzdörfer/Agentur Matthias Wehnert/imago

Von außen wirkt er wie der Mann, der immer lacht. Der Trompeter, der Sonnyboy, der sonntägliche Gute-Laune-Garant. Doch hinter der Bühne kämpft Stefan Mross gerade an mehreren Fronten – und das mit einer Härte, die selbst ihn ins Wanken bringt. Die ARD hat ihm den Stuhl vor die Tür gesetzt, „Immer wieder sonntags“ wird abgesetzt. Seine Mutter starb im vergangenen Sommer. Und nun wird bekannt: Seine Partnerin Eva Luginger musste Ende vergangenen Jahres einen schweren gesundheitlichen Schock verkraften – Krebsalarm.

„Komische Energie“ – Mross über Monate voller Schicksalsschläge

Bei seinem Auftritt im „Riverboat“ sprach Mross am Freitag offen über die dunklen Monate. Von einer „komischen Energie“, die ihn umgebe. Der Tod seiner Mutter traf ihn mitten in der Saison. „Nach drei Wochen war ich wieder da, um ‚Immer wieder sonntags‘ zu präsentieren. Das hat mir ganz viel Kraft gegeben. Standing Ovations – das Publikum stand hinter mir“, sagt er. Ein Moment, der ihn trug. Doch der nächste Schlag folgte sofort.

Eva Luginger: „Der Gebärmutterhals wurde entfernt“

Seine Lebensgefährtin Eva Luginger spricht nun offen über ihre Diagnose: eine Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs. Längere Zeit lag sie in der Klinik. „Der Gebärmutterhals wurde entfernt. Damit steht fest, dass ich keine Kinder bekommen kann“, sagt sie der Bild.

Ihre Krankenhausaufenthalte seien der Grund gewesen, warum Mross 2025 immer wieder Termine absagen musste. „Evas Krankheit hat den Blick aufs Wesentliche geschärft. Tausend Krankheiten, eine Gesundheit“, sagt er. Und man merkt: Dieser Satz kommt aus tiefstem Herzen.

Die beiden sind inzwischen „rund um die Uhr“ zusammen. „Und es funktioniert super“, sagt die Schlagersängerin. Mross stimmt zu. „Eva ist mein wichtigster Mensch. Ohne sie würde ich das Aus meiner Sendung nicht verkraften.“

Die Kinder – und ein unerwarteter Neuanfang

Doch es gibt auch Licht. Viel Licht. Besonders stolz erzählt Mross der Bild, dass das Verhältnis zu seinen beiden jüngsten Kindern, Paula (12) und Valentin (10), inzwischen unbeschwert ist. Die Kinder leben seit der Trennung 2016 bei ihrer Mutter Susanne Schmidt.

In seiner Sendung „Immer wieder sonntags“: Mit der Produktionsassistentin Susanne Schmidt war Mross von 2013 bis 2016 verheiratet.
In seiner Sendung „Immer wieder sonntags“: Mit der Produktionsassistentin Susanne Schmidt war Mross von 2013 bis 2016 verheiratet.Breuel-Bild/imago

„Kurz nachdem ich 2023 mit meiner Eva zusammenkam, haben Valentin und Paula von sich aus den Kontakt zu uns gesucht“, erzählt Mross. Zwei WhatsApp-Nachrichten, eine Sprachnachricht, ein Video – und plötzlich war da wieder Nähe. „Das war ein schöner Moment für mich“, sagt Stefan Mross. Seine Kinder hätten unbedingt wieder Kontakt gewollt.

Heute sei das Verhältnis „gut und herzlich“. Auch mit Ex-Frau Susanne und ihrem neuen Mann Daniel, den sie 2023 heiratete. „Wenn sie nach Südtirol fahren, treffen wir uns in Bayern.“

Stefan Mross ist stolz auf seine Kinder

Ein Moment trägt Mross besonders im Herzen: Sein Sohn Valentin sagte zu ihm: „Papa, ich werde Sänger oder Entertainer wie du.“ Auch Tochter Johanna (24), aus der Ehe mit Stefanie Hertel, steht längst selbstbewusst auf der Bühne.

Dass Eva keine eigenen Kinder bekommen kann, ist für sie kein Bruch. „Es war für mich nie ein Thema, dass ich eigene Kinder möchte. Umso mehr freue ich mich, dass wir Stefans drei Kinder in unserem Leben haben“, erzählt sie der Bild.

Sie zeigen, dass sie sich lieben: Stefan Mross gibt seiner Freundin Eva Luginger beim „Silvester-Schlagerboom 2026“ einen Neujahrskuss.
Sie zeigen, dass sie sich lieben: Stefan Mross gibt seiner Freundin Eva Luginger beim „Silvester-Schlagerboom 2026“ einen Neujahrskuss.Ervin Monn/imago

Sie beschreibt, was sie als Paar stark macht: „Unsere Liebe wird immer mehr und stärker. Durch die ganzen Herausforderungen.“ Mross fasst es knapp zusammen: „Uns geht’s gut, wir sind glücklich. Das ist das Wichtigste.“

Und trotz allem: Stefan Mross steht wieder auf der Bühne. Ab kommenden Sonntag startet die finale Staffel von „Immer wieder sonntags“. 13 Folgen, ab dem 31. Mai.

Sind Sie ein Fan von Stefan Mross? Was sagen Sie zu dem Aus durch die ARD-Bosse? Bitte schreiben Sie uns per Mail an: leser-bk@berlinerverlag.com