Viele Urlauber träumen von einer Flugreise. Doch die Preise steigen, zudem wird die Lohntüte bei vielen Menschen immer dünner. Sind dennoch günstige Ferien zu finden?
Wo Essen, Bus und Freizeit besonders wenig kosten
Ja! Wer nach Ägypten, Marokko oder Spanien reist, kann noch günstig Urlaub machen, ohne vor Ort große Abstriche hinnehmen zu müssen. Das zeigt eine Untersuchung von TUI. Deutschlands größter Reiseveranstalter hat 30 Reiseziele im Umkreis von vier Flugstunden analysiert. Im Fokus: die Kosten für Essen, Mobilität und Freizeitangebote. Wo bekommen Touristen also am meisten für ihr Geld?
An der Spitze liegt Ägypten. Das Land der Pharaonen sichert sich Platz 1 im sogenannten „Budget-Travel-Score“. Ein Restaurantbesuch kostet dort im Schnitt gerade einmal 3,19 Euro. Ein Busticket gibt es bereits ab 24 Cent.

Auch Marokko überzeugt mit niedrigen Preisen. Dort kostet ein Abendessen durchschnittlich 3,70 Euro. Wer günstig essen möchte, ist also in Nordafrika genau richtig. Nicht nur in Ägypten oder Marokko: In Algerien kostet eine Mahlzeit im Schnitt sogar nur 2,25 Euro. Zum Vergleich: In den Niederlanden oder Belgien müssen Urlauber für ein Abendessen im Durchschnitt das Sieben- bis Achtfache bezahlen.
Nordafrika lockt mit Mini-Preisen, Spanien mit Gratis-Angeboten
Wer denkt, dass Spanien unbezahlbar ist, irrt. Zwar schlägt ein Restaurantbesuch mit durchschnittlich 15 Euro zu Buche, dafür punktet das Land mit 891 Free Walking Tours und 185 kostenlosen Sightseeing-Angeboten. Auch das schont den Geldbeutel. Damit ist Spanien der unangefochtene Aktivitäts-Champion im Ranking.

Italien folgt in dieser Kategorie auf Platz zwei: 300 kostenlose Sightseeing-Angebote und 232 Free-Walking-Touren sprechen für das Mittelmeerland. Frankreich landet auf Rang drei. Beispiel: Jugendliche und junge Erwachsene unter 26 Jahren aus der EU kommen in Paris kostenlos in viele Museen und Sehenswürdigkeiten.
Laut der TUI-Umfrage wollen rund zwei Drittel der Befragten (66,9 Prozent) für ihren Urlaub weniger als 1000 Euro pro Woche ausgeben. Knapp 15 Prozent möchten sogar mit weniger als 500 Euro auskommen.




