Die kalten Temperaturen, die mancherorts noch Winterstimmung aufkommen lassen, verleiten viele zur letzten Schlittenfahrt des Jahres. Doch in der Nähe von Kuchelmiß in Mecklenburg-Vorpommern endete das für ein Kind jetzt tödlich: Bei einer besonders waghalsigen Aktion kollidierte ein Schlitten mit einem Holzstapel, ein 11 Jahre alter Junge starb an den schweren Verletzungen.
Autofahrer zog Plastikschlitten mit drei Kindern
Die Tragödie ereignete sich laut Polizei am Sonntag in der Nähe des Ortes Kuchelmiß im Landkreis Rostock. Am Vormittag wurde hier ein selbstgebastelter Schlitten hinter ein Auto gespannt. Auf dem Gefährt saßen ein 11 Jahre alter Junge, ein 13 Jahre alter Junge und ein 11-jähriges Mädchen. Ein 37-Jähriger saß am Steuer des Autos, zog den Schlitten damit offenbar durch die Landschaft.
Doch dann kam es zum folgenschweren Crash. Laut Polizei verlor der erwachsene Fahrer bei einem Fahrmanöver die Kontrolle über den Wagen. Der Schlitten kollidierte mit einem Holzstapel. Der 11 Jahre alte Junge wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der 13 Jahre alte Junge und das 11 Jahre alte Mädchen kamen mit leichten Verletzungen davon.

Die Straße zwischen Seegrube und Alte Försterei musste für die Unfallaufnahme und den Rettungseinsatz für mehrere Stunden gesperrt werden. Auch ein Sachverständiger der Dekra wurde hinzugezogen, um der Ursache des Unfalls auf den Grund zu gehen.
Warum der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen verlor, ist aktuell vollkommen unklar. Für den Fahrer des Autos wird der Unfall ein Nachspiel haben: Gegen den 37 Jahre alten Mann wird laut Polizei wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.


