Baby Jada hat sich einen ganz besonderen Geburtsort ausgesaucht: in einem Flugzeug über den Wolken. Facebook/Frontier Airlines

Diese Passagierin stand nicht auf der Passagierliste: Auf den Flug von Denver (US-Bundesstaat Texas) nach Orlando (US-Bundesstaat Florida) setzten bei einer Hochschwangeren plötzlich die Wehen ein. Shakeria Martins Tochter kam mithilfe der Flugbegleiterin von Frontier Airlines über den Wolken zur Welt.

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Stewardess Diana Giraldo wurde ungewollt zur Hebamme. ZVG

Martin erzählte der TV-Show „Today“, dass sie nach dem Abheben eingeschlafen war: „Ich wachte von starken Wehen auf. Mein erster Gedanke war ‚Das darf nicht passieren. Ich kann mein Baby doch nicht im Flugzeug zur Welt bringen‘.“ Als Pilot Chris Nye von dem Notfall hinten erfuhr, fragte er, ob ein Arzt oder Krankenschwester an Bord ist. Es kam keine Rückmeldung. Worauf er Flugbegleiterin Diana Giraldo beauftragte, Hebamme zu spielen. Laut Facebook-Eintrag von „Frontier Airlines“ führte sie Martin in die hintere Toilette und half ihr auf „vorbildlich ruhige und sachliche Art und Weise“, ihr Baby zur Welt zu bringen.

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Shakeria Martin und ihre über den Wolken geborene Tochter Jada. ZVG

Mädchen nach Geburt über den Wolken kerngesund

Giraldo hatte so etwas zwar noch nie gemacht, doch ihr Instinkt als ältere Schwester setzte ein: „Ich habe jüngere Geschwister. Und als ich die junge Frau so verängstigt sah, da gab es keinen Platz für Zweifel. Ich wollte alles tun, um für sie da zu sein.“

Martin brauchte nur noch eine weitere Wehe, um ihr Kind mit „zwei Mal Drücken“ auf die Welt zu bringen. Als Pilot Nye in Pensacola zur Notlandung ansetzte, erwartete die Rettungscrew das Schreien eines kerngesunden Neugeborenen. Ihre kleine Tochter wurde von Martin Jada-Lynn getauft – bekam aber noch einen zu den Geburtsumständen passenden Mittelnamen verpasst: „Sky“.