Ist der Chatbot überarbeitet, gestresst oder überraschend glücklich?
In den sozialen Netzwerken macht gerade ein neuer ChatGPT-Trend die Runde, bei dem Nutzer die Künstliche Intelligenz bitten, ein Bild davon zu erstellen, wie sie sich bislang behandelt fühlt. Die Ergebnisse sind mal lustig, mal nachdenklich und gehen gerade viral.
So „fühlt“ sich ChatGPT
Viele der KI-Bilder zeigen erschöpfte Roboter, versunken in Papierbergen, gestresst vor blinkenden Bildschirmen oder mit traurigem Blick am Schreibtisch. Andere Darstellungen fallen deutlich freundlicher aus. Sie zeigen lachende Chatbots, entspannte Arbeitsplätze, sogar kleine Jubel-Szenen.

Der Trend ist denkbar einfach. Nutzer geben der KI einen kurzen Prompt wie: „Erstelle ein Bild, das zeigt, wie ich bislang mit dir umgegangen bin.“ Wenige Sekunden später erscheint ein individuell generiertes Bild – passend zum bisherigen Umgangston, zur Arbeitslast oder zur Art der Anfragen.

Auf Plattformen wie X oder TikTok werden diese Bilder tausendfach geteilt. Der Reiz liegt darin, dass sich viele Nutzer in den Ergebnissen erstaunlich gut wiedererkennen.
@leas.ki.hacks Teilt eure Ergebnisse in den Kommentaren😍. Für diesen ChatGPT-Trend nutze diesen Prompt: Create an image based on how I treat you #künstlicheintelligenz #chatgpthack #chatgpt #kitools ♬ Originalton - leas.ki.hacks
Auch wenn ChatGPT natürlich keine Gefühle hat, trifft der Trend einen Nerv. Denn für viele ist der Chatbot längst mehr als nur ein Tool. Er hilft beim Studium, fasst lange Dokumente zusammen, schreibt E-Mails, plant Reisen oder zaubert Rezepte aus dem Kühlschrankinhalt. Die KI ist für viele Nutzer rund um die Uhr im Einsatz.
ChatGPT bekommt Werbung
Passend dazu gibt es Neuigkeiten vom ChatGPT-Entwickler OpenAI. Das Unternehmen kündigte an, künftig Werbung in ChatGPT zu testen. Die Anzeigen sollen zunächst in den USA erscheinen und zwar in der kostenlosen Version sowie im neuen Einsteigertarif ChatGPT Go.



