„Frohes neues Jahr??? Für uns leider nicht... Wir sagen heute ,Leb wohl Zilly, du sanftmütiges, liebes, großartiges Pferd'“ So beginnt der Gnadenhof Fränkische Schweiz e.V. in Pegnitz in einem Beitrag auf Facebook seine bewegenden Abschiedsworte für die Stute. „Mit ihren 34 Jahren, davon zehn Jahre bei uns, hat sie die Aufregung der Silvester-Knallerei nicht überlebt. Ihr eh schon schwaches Herz hat den Adrenalin-Schub und den Stress nicht mehr ausgehalten“, heißt es weiter. Das Feuerwerk, was manche als Ausdruck der Freude empfinden, wurde nicht nur für Zilly, sondern auch für viele andere Tiere zum Albtraum.
Gnadenhof prangert privates Böllern an
In Trauer sagt der Gnadenhof dem tödlichen Feuerwerk den Kampf an: Privates Böllern schade nicht nur den Tieren, sondern auch der Umwelt, kritisiert das Team auf Facebook. Die Straßen würden sich mit Müll füllen und zahlreiche Menschen würden viel Geld für einen kurzen Moment ausgeben, der für andere – Mensch oder Tier – der letzte sein könne.
Und Zilly ist nicht das erste Opfer des Silvester-Krachs! Ihr beste Freundin Wendy sei bereits 2023 ein Silvesteropfer geworden, so der Gnadenhof. Ihre Schwester Polly starb schon vor mehreren Jahren.
Doch der Gnadenhof will nicht nur gegen das Böllern schimpfen, sondern nennt auch „tolle Alternativen, die auch in die heutige Zeit passen.“
– Lichtshows, die die Nacht erhellen, ohne sie zu erschüttern
– Gemeinsame Momente, die durch Rücksichtnahme glänzen, statt durch Krach
– Freude und Sinn durch Spenden des Geldes an Hilfsorganisationen die wirklich Gutes tun und auch längerfristig helfen



