Tierquäler-Prozess

Pervers! Verwaltungsmann quälte Kaninchen und geilte sich daran auf

Sieben Kaninchen, drei Hundewelpen, drei Katzen, ein Vogel. 14 wehrlose Tiere wurden totgetrampelt. Es sind Horror-Szenen vor laufender Kamera.

Teilen
Der perverse Tierquäler legte vor Gericht ein Teilgeständnis ab.
Der perverse Tierquäler legte vor Gericht ein Teilgeständnis ab.KE.

Ein biederer Verwaltungsmann und tödlicher Fetisch: Andreas M. (44) soll immer wieder Tiere malträtiert und bestialisch zertreten haben.

Kaum zu ertragen sind die Details der Anklage. Sieben Kaninchen, drei Hundewelpen, drei Katzen, ein Vogel. 14 wehrlose Tiere wurden totgetrampelt – sadistisch. Horror-Szenen vor laufender Kamera, um sich daran zu ergötzen.

Andreas M. (Name geändert) nun mit gesenktem Kopf vor dem Berliner Gericht. Weinerlich und leidend wirkte er. Die Augen geschlossen, als die Richterin schockierende Bilder aus der Akte zeigte – er wollte das Grausame nicht sehen, was er laut Anklage angerichtet haben soll.

Im April klickten die Handschellen für den verheirateten Verwaltungsfachangestellten. Seitdem sitzt der Tierquäler, der auch Kinderpornografie besessen und eine Gedenkstätte in Bayern geschändet haben soll, in Haft.

Ein Teilgeständnis nun. Kinderpornos habe er besessen. Zwei Tiermorde gab er zu, in einem dritten Fall der Anklage sei er „nur“ anwesend gewesen. Der Verteidiger: „Eine andere Person hat das Eintreten vollzogen.“

Der Tierquäler soll auch Kinderpornos besessen haben

Der Biedermann mit perversem Doppelleben: „Es ist ein Fetisch. Ich finde solche Videos sexuell erregend.“ Hunde oder Katzen habe er aber nicht gefoltert – „Kaninchen war für mich die Grenze“. Eigentlich verabscheue er das Töten, aber er habe Filme als „Tauschobjekte“ gebraucht.

Grausame „Animal Crushing“-Videos. Wirbeltiere werden zu Tode gequält vor laufender Kamera. Eine Form der sexuell motivierten Tierquälerei, heißt es. M. soll mit schwarzen Lederstiefeln zugetreten haben. Grausame Videos zum „Tausch“ in einer extremen Fetisch-Community.

Die Richterin: „Es gibt fürchterliche Chats.“ Der Biedermann und Tierquäler: „Vieles war übertrieben.“ Er wollte „ernst genommen werden in dem relativ kleinen Kreis“. Der Prozess geht am Freitag weiter.