Der Aufstieg ist futsch! Doch für die 43.353 Fans im Olympiastadion gab es zumindest eine kleine Wiedergutmachung. Hertha BSC gewinnt 2:1 (1:1) gegen den 1. FC Nürnberg. Der erste Heimsieg in diesem Jahr. Mann des Tages war Neuzugang Josip Brekalo, der beide Tore schoss.
Hertha-Coach Leitl bringt fünf neue Profis
Trainer Stefan Leitl machte seine Ankündigung wahr. Gleich fünf Profis (Michael Cuisance, Marten Winkler, Julian Eitschberger, Luca Schuler, Toni Leistner) flogen aus der Startelf. Jeremy Dudziak, Josip Brekalo, Niklas Kolbe, Dawid Kownacki und Kevin Sessa erhielten ihre Chance gegen den 1. FC Nürnberg.
Zunächst war etwas mehr Griffigkeit und Offensivdrang bei der blau-weiße Truppe zu sehen. Nach sechs Minuten versuchte es Kapitän Fabian Reese mit einem 17-Meter-Schuss, der Ball zischte knapp am linken Pfosten vorbei.

Brekalo trifft zum 1:0
Beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld. Da hatte Torwart Tjark Ernst die beste Idee. Weiter Abschlag nach vorne, Stürmer Kownacki verlängerte mit dem Kopf auf Dudziak, der leitete die Kugel elegant weiter zu Brekalo und der Kroate traf flach zum 1:0 (20.). So einfach kann manchmal Fußball sein.
Hertha schläft, Nürnberg macht das 1:1
Das Spiel näherte sich der Pause und dann gab es mal wieder eine Schlafeinheit der Hintermannschaft. Nürnbergs Justin von der Hitz kam auf der rechten Seite fast unbedrängt zum Flanken und Tom Baack konnte völlig freistehend zum 1:1 einköpfen (45.+2). Hertha bestrafte sich mal wieder selbst. Mit dem Nackenschlag ging es in die Kabine.

Mit dem Wiederanpfiff ging es bei den Blau-Weißen erstmal verunsichert weiter. Die Nürnberger setzten immer wieder Nadelstiche mit einem ganz hohen Pressing. Coach Leitl versuchte es dann mit einem Dreifach-Wechsel in der 64. Minute: Kownacki, Reese, Sessa raus, Luca Schuler, Marten Winkler und Michael Cuisance rein.
Nur eine Minute später ein Aufreger. Schuler stürmte Richtung Strafraum, Gegenspieler Luka Lochoshvili hielt und schubste vor der Strafraumkante. Schuler ließ sich im 16er fallen. Der VAR überprüfte: kein Elfer, korrekte Entscheidung.


