Hertha BSC gewinnt 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg. Doch einen Verlierer gab es schon vor dem Anpfiff. Youngster Pascal Klemens (21) war nicht im Kader. Der Defensivspezialist hat sich schlichtweg aus dem Team gepokert.
Klemens hat ein Angebot aus Spanien
Der Hintergrund: Der Vertrag von Klemens läuft im Sommer aus. Der Verein bemüht sich schon länger, dass der gelernte Innenverteidiger seinen Kontrakt verlängert. Doch dazu kam es bis jetzt nicht. Denn Klemens ist als Allrounder begehrt. Die Bundesligisten Werder Bremen und VfB Stuttgart wollen ihn. Zuletzt gab es sogar ein Angebot vom spanischen Erstligisten FC Getafe.
Klemens hat inzwischen auch seinen Berater gewechselt. Doch so richtig, weiß er nicht, wohin seine Reise geht. Das ganze Poker-Theater hat ihn auch in den letzten Wochen abgelenkt. Nach seiner schweren Sprunggelenkverletzung im Sommer feierte er erst ein grandioses Comeback, doch zuletzt schwächelte Klemens.

Leitl über den Poker: „Der Ball liegt bei Klemens“
Trainer Stefan Leitl nominierte ihn deswegen nicht für das Nürnberg-Spiel und erklärte seine Entscheidung so: „Es ist einfach eine Situation, dass ich glaube, das Klarheit herrschen muss. Auch für die Zukunft. Der Ball liegt jetzt seit über einem Jahr bei Passi und ich glaube, dass er eine gewisse Sicherheit für sich auch braucht.“


