Der Spielplan will es so: Hertha BSC spielt Sonntag (13.30 Uhr) in Paderborn und gleichzeitig tritt Dynamo Dresden bei Hannover 96 an. Die Reiserouten beider Fanlager kreuzen sich. Auf der Autobahn A2 und am Hauptbahnhof in Hannover. Bei den Herthanern geht die Angst wegen der berüchtigten Dynamo-Fans um.
Warnung vor Prügelgefahr auf Rasthöfen der A2
In den Hertha-Fanforen wird vor Prügeleien gewarnt und der Tipp gegeben, nicht alleine mit nur einem Auto an Autobahn-Rasthöfen anzuhalten, sondern lieber mit mehreren Fahrzeugen einen Stopp einzulegen. Es geht hauptsächlich um den Streckenabschnitt der A2 hinter Magdeburg bis Hannover. Noch brenzliger könnte es auf der Rückreise werden.
Alles nur Panikmache? Nein! Die sächsischen Fans wurden schon oft auffällig bei Randale auf Rasthöfen. Vor dreieinhalb Jahren wurden Anhänger des 1. FC Union nach einem Pokalspiel beim Chemnitzer FC auf einer Raststätte der A13 überfallen. Die Täter trugen Dynamo-Shirts.

Zuletzt gab es bei Herthas Heimspiel gegen Dresden ein kleines Scharmützel im Olympiastadion. Im Vorfeld hatten Dynamo-Fans an der Hertha-Geschäftsstelle Schmierereien hinterlassen und den blau-weißen Klub als „Hure“ bezeichnet.


