Hertha-Kommentar

Der Pokal ist Herthas Aufstiegsbarometer

Hertha BSC feiert mit dem 3:0 in Elversberg den ersten Sieg im Jahr 2026, es könnte eine blau-weiße Traumwoche werden.

Author - Wolfgang Heise
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Die Spieler von Hertha BSC feiern den 3:0-Sieg bei der SV Elversberg, doch in drei Tagen steigt das nächste Härtespiel im Pokal gegen den SC Freiburg.
Die Spieler von Hertha BSC feiern den 3:0-Sieg bei der SV Elversberg, doch in drei Tagen steigt das nächste Härtespiel im Pokal gegen den SC Freiburg.City-Press/Florian Pohl

Das muss jetzt einige Blockaden lösen. Hertha BSC schießt SV Elversberg mit 3:0 ab. Die Blau-Weißen hatten sich selbst im Aufstiegsrennen unter Druck gebracht, weil zuletzt fünf Siege verschenkt wurden. Jetzt ist der erste Dreier im neuen Jahr da.

Pünktlich vor der nächsten Mammutaufgabe. Dienstag (20.45 Uhr) steigt das Pokal-Viertelfinale gegen Bundesligist SC Freiburg. Für Hertha könnte es mal wieder eine Traumwoche werden.

Der Pokal ist in dieser Saison für Hertha der Serienmacher in der Zweiten Liga, ein echter Aufstiegsbarometer, so oder so.. In der zweiten Pokalrunde wurde Elversberg Ende Oktober mit 3:0 geschlagen. Davor gab es ein 1:0 gegen Düsseldorf und danach ein 2:0 gegen Dynamo Dresden und vier weitere Siege.

Der letzte dieser Serie war die 6:1-Pokal-Gala im Achtelfinale gegen Kaiserslautern Anfang Dezember. Doch danach konnten die Blau-Weißen sechs Spiele nicht mehr gewinnen. 0:2 gegen Magdeburg und diese fünf Unentschieden, die den Rückstand zu den Aufstiegsplätzen wieder größer machte.

Mutmacher für Pokal-Duell gegen Freiburg

Jetzt ist der erste Bock umgestoßen und macht Mut für die Pokalpartie gegen den Favoriten aus dem Breisgau. Der lebende Traum vom Finale im Olympiastadion ist nicht nur blau-weißes Bonusprogramm, sondern in Herthas jetziger Situation viel mehr. Ein Sieg, das Erreichen des Halbfinals, wäre ein Ausrufezeichen an die Konkurrenten in der Zweiten Liga und macht die Brust der blau-weißen Profis größer.

Nur so kann Hertha doch noch die nächste Siegesserie in der Zweiten Liga hinlegen und den Aufstieg packen. Nach dem 6:1 gegen Lautern gab es den Dämpfer gegen Magdeburg. Das darf auf alle Fälle nicht nächsten Sonnabend im Heimspiel gegen Hannover 96 passieren.