Sonnabend um 20.30 Uhr steht Wunderkind Kennet Eichhorn (16) wieder im Rampenlicht, wenn Deutschlands Supertalent für Hertha BSC gegen Schalke 04 spielt. RTL überträgt das Spiel live, ein Millionen-Publikum schaut auf den Teenie. Und wieder werden sich alle fragen: Wie lange trägt Kenny noch das blau-weiße Trikot? RTL-Experte und Ex-Unioner Felix Kroos (34) hat da seine ganz eigene Meinung, die viele überraschen wird.
Im Interview mit dem Internetportal Watson sagt Kroos, der jüngere Bruder von Weltstar Toni Kroos, wegen des massiven Interesses vom FC Bayern zwar: „Das ist eine riesige Auszeichnung, darüber darf und soll er sich auch freuen. Völlig egal, ob er den Schritt am Ende geht oder nicht: Diese Situation wirst du nicht oft im Leben haben.“
Natürlich spielt das Geld eine Rolle, Eichhorns Marktwert stieg in den vergangenen fünf Monaten auf 20 Millionen Euro hoch. Bayern wird auch versuchen mit einem Millionengehalt, welches deutlich höher ist als bei Hertha, den Mittelfeldspieler zu locken.
Bayern-Vertrag wäre eine sichere Sache, aber...
Das sieht auch Kroos so und sagt: „Gesundheitlich kann immer etwas passieren, und wenn ich einen Vertrag bei Bayern unterschreibe, bin ich auf der sicheren Seite. Es ist doch völlig klar, dass du überlegst, wenn ein Verein von großer Bedeutung und internationaler Reichweite an dich herantritt.“

Doch dann erklärt der Ex-Unioner die andere Sicht, die den Hertha-Fans Hoffnung machen soll: „Entscheidend ist sein sehr gutes Umfeld, das einschätzen muss, ob der Zeitpunkt bei ihm Sinn ergibt. Ich bin ein Freund davon, dass er sich in dem Alter in seinem gewohnten Umfeld bei einem Topverein der Zweiten Liga entwickelt. Diese Chance mit 16 Jahren zu haben, ist das Beste, was dir passieren kann.“
Mit 16 Jahren in der Zweiten Liga ist das Beste
Kroos wird noch deutlicher: „Aus rein sportlicher Sicht macht es einfach Sinn, die nächsten Jahre in Berlin zu bleiben und dann tut er auch seinem Heimatverein einen Gefallen. Denn dann hängen an der Transfersumme nochmal ein bis zwei mehr Nullen dran. Für beide Seiten wäre es die beste Variante.“ Die Zukunft von Eichhorn bleibt spannend und vielleicht sieht sie im Sommer doch ganz anders aus.




