Nach dem massiven Polizeieinsatz gegen Fans beim Heimspiel von Hertha BSC gegen Schalke gab es Mittwoch den ersten Krisengipfel zwischen Hertha BSC, Innensenatorin Iris Spranger und der Polizei. Ergebnis: Eine Annährung ist da, aber eine genaue Aufklärung, warum es dazu kam, gibt es noch nicht.
Hertha zieht nach Treffen positives Fazit
Hertha BSC verkündete nach dem Treffen: „Nach dem heutigen Gespräch zwischen Innensenatorin Iris Spranger, Vertretern der Polizei und unserem Geschäftsführer Dr. Peter Görlich ziehen alle Beteiligten ein positives Fazit. Im Mittelpunkt des sehr offenen und konstruktiven Austauschs stand das gemeinsame Ziel, die Voraussetzungen für ein gewaltfreies und sicheres Stadionerlebnis zu stärken.“

Klingt erst mal nett, doch die große Frage bleibt: Waren ein paar gewaltbereite Fans schuld oder die Polizei. Seit Monaten beklagen sich auch ganz normale Anhänger wegen des provokativen Auftretens der Sicherheitsbeamten. Die Aussagen von Fans und der Polizei widersprechen sich, was der Auslöser des Einsatzes von Pfefferspray am Eingang der Ostkurve war, bei dem es 52 verletzte Menschen gab.
Hertha-Fans sollen bei Sicherheitskonzept mitreden
Im Hertha-Schreiben heißt es weiter: „Sowohl die Polizei als auch Hertha BSC haben deutlich gemacht, dass sie Inhalte auch intern weiter aufarbeiten werden. Zugleich besteht bei beiden Seiten Einigkeit darüber, den Dialog fortzusetzen und in weiteren Gesprächen alle relevanten Akteure an einen Tisch zu bringen, um tragfähige und nachhaltige Lösungen umzusetzen.“


