Nicht zu fassen: Herthas Dedryck Boyata (29) bangt um seinen Einsatz gegen den BVB.  Foto: Imago Images

Tick, tack, die Zeit ist knapp. Hertha-Trainer Bruno Labbadia (54) bleibt vor dem Kracher gegen Borussia Dortmund (Sonnabend, 20.30 Uhr) nur ein Trainingstag mit seinem kompletten Kader – vorausgesetzt alle Nationalspieler kommen überhaupt gesund von ihren Länderspielreisen zurück.

Denn die Blau-Weißen sorgen sich um Abwehrchef Dedryck Boyata. Dem Belgier zwickte bereits vor der Abreise ein Wirbel im Nacken - und die Probleme sind nicht besser geworden. „Ich war auch überrascht, das er bisher nicht gespielt hat“, gestand Labbadia, nachdem Boyata auch beim 2:0-Sieg gegen England nicht im Kader stand. Ob er am Mittwoch gegen Dänemark spielen kann, bleibt abzuwarten. 

Immerhin: Labbadias Hoffnung, dass die meisten Spieler zum Einsatz kommen, um den Rhythmus nicht zu verlieren, ging größtenteils in Erfüllung: Matteo Gouendouzi (U21 Frankreich), Vladimir Darida (Tor für Tschechien), Peter Pekarik (Slowakei), Kris Piatek (Tor für Polen), Javairo Dilrosun sowie Deyo Zeefuik (U21 der Niederlange), Dodi Lukebakio (Debüt für Belgien) und Matheus Cunha (Tor für Brasiliens U21) sammelten wichtige Erfolgserlebnisse. 

Weniger gut lief es für Rune Jarstein, der Teil des norwegischen Corona-Krimis wurde. Verteidiger Omar Alderete (Paraguay) flog nach Buenos Aires, um beim 1:1 gegen Argentinien in der 92. Minute eingewechselt zu werden. Niklas Stark kam bei der DFB-Elf bisher gar nicht zum Zug.