Dieser Winterwechsel von der Zweiten Liga in die Bundesliga hat Folgen. Younes Ebnoutalib (22) ist mit zwölf Treffern der Torschützenkönig der Hinrunde im Unterhaus. SV Elversberg schoss er mit seinem Dutzend auf Platz 2. In der Rückrunde stürmt der Deutsch-Marokkaner für Eintracht Frankfurt. Gut für Hertha BSC, schlecht für Ex-Herthaner Jessic Ngankam (25).
Aufstiegskonkurrent Elversberg hat seinen Top-Torjäger verloren, immerhin kassiert der kleine saarländische Klub acht Millionen Euro Ablöse für Ebnoutalib. Doch ob die Spielvereinigung weiter so einen gefährlichen Sturm hat, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.
Der junge Franzose David Mokwa (21) wurde von Hoffenheim verpflichtet, doch dort spielte der Angreifer bisher nur in der zweiten Mannschaft. Auf dem Papier hat sich Elversberg sportlich geschwächt. Das könnte der große Vorteil für Hertha im Aufstiegsrennen werden.
Hertha-Konkurrent Elversberg verkauft seinen Top-Torjäger

Am 7. Februar gibt es das direkte Duell der Blau-Weißen bei der SVE zum dritten Mal in dieser Saison. Ende August setzte es im Hinspiel eine bittere 0:2-Heimpleite. Zwei Monate später gab es einen souveränen 3:0-Pokalsieg gegen die Saarländer.
Doch auch für Ex-Herthaner Jessic Ngankam hat der Wechsel Folgen. Der Stürmer wechselte 2023 zu Eintracht Frankfurt. Durchsetzen konnte er sich bei den Hessen nie. Nach nur einem halben Jahr wurde er erst an Mainz ausgeliehen. Im Sommer 2024 folgte die nächste Ausleihe zu Zweitligist Hannover 96. Dort zog er sich im April 2025 einen Schien- und Wadenbeinbruch zu.
Statt eines Verkaufs an die Niedersachsen kehrte Ngankam zurück an die Mainmetropole. Erst Ende November konnte er wieder spielen. Drei Teileinsätze, kein Tor für die Eintracht. Jetzt hat er mit Ebnoutalib einen jungen Konkurrenten und dazu wird der Klub auch noch den französischen Stürmer Arnoud Kalimuendo (23) für 30 Millionen Euro Ablöse von Nottingham Forest verpflichten.



