Saison gelaufen? Bei Hertha BSC trotz des verpassten Aufstiegs noch lange nicht. In der Mannschaft tobt vor dem vorletzten Heimspiel am Sonnabend (13 Uhr) der Konkurrenzkampf. Zwei Spieler haben dabei gerade ganz gute Karten bei Trainer Stefan Leitl: Stürmer Luca Schuler und Offensivkünstler Josip Brekalo erhalten eine Einsatzgarantie.
Leitl: Schuler und Brekalo spielen
„Aufgrund seiner Leistung wird Luca Schuler wieder spielen“, macht Leitl klar. Damit ist Dawid Kownacki erst mal nur auf der Bank, wie der KURIER schon berichtete. Auch Brekalo ist nach seiner Rotsperre aus dem Dresden-Spiel (1:0) vor drei Wochen wieder in der Startelf, und zwar als Zehner, nicht als Flügelspieler.
Auf der linken Seite favorisiert Leitl Marten Winkler. Damit verdrängt Brekalo (kann auch als Flügelstürmer spielen) den Franzosen Michael Cuisance wieder von der Position.

Cuisance als Sechser, doch die Konkurrenz ist hart
Das heißt aber nicht, dass Cuisance auf der Bank sitzt. Leitl: „Es ist eine Option, dass Brekalo vorne im Mittelfeld spielt und Cuisance hinten als Sechser.“ Denn der Coach sucht für den jetzt rotgesperrten Kennet Eichhorn einen Ersatzmann.
Cuisance hat schon zum Saisonstart dort als defensiver Mittelfeldspieler agiert. Doch die Konkurrenz auf der Sechser-Position ist groß. Leitl hat die Qual der Wahl: Auch Kevin Sessa und Pascal Klemens könnten dort spielen.
Bei Kiel fällt Kapitän Skrzybski aus
Nach einer Krise ist Gegner Holstein Kiel wieder in guter Form (10 Punkte aus den letzten vier Spielen). Deswegen mahnt auch Leitl: „Der Trainerwechsel hat bei Kiel eine gewisse Wirkung gezeigt. Kiel ist individuell eine starke Mannschaft. Tim Walter hat es geschafft, seine Philosophie dort reinzubringen.“



