Reiss Nelson ist beim FC Arsenal vor dem Absprung. Statt zu Hertha flog er Montagabend nach Rotterdam. Foto: Imago Images/Paul Terry/Sportimage

Das wird ein heißer Transferendspurt und die erste Wendung gab es Montag. Hertha BSC baggerte seit Wochen an Arsenal Londons Juwel Reiss Nelson (21). Doch jetzt schnappte sich Feyenoord Rotterdam den Außenstürmer.

Die kuriose Geschichte um Nelson zeigt, wie schnell es auf dem Transfermarkt in den letzten Stunden vor dem Ende zugeht. Hollands Traditionsklub Feyenoord wollte eigentlich den Außenstürmer Amad Diallo (19) von Manchester United ausleihen. Doch der Ivorer verletzte sich am Wochenende beim Training am Wochenende den Oberschenkel. Feyenoords Manager Frank Arnesen nahm daraufhin von der Verpflichtung Diallos Abstand.

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„Es ist schade, alles war geregelt. Ich habe viel mit den Leuten bei Manchester United gesprochen, aber es ist klüger, ihn bei dem Verein genesen zu lassen. Es könnte eine Weile dauern, bis er wieder zurück ist“, so Arnesen.

Als Ersatz für den geplatzten Wechsel nahm Rotterdam dann ausgerechnet Kontakt mit Arsenal wegen Nelson auf. Die beiden Klubs einigten sich Montagabend auf ein Ausleihgeschäft für ein Jahr. Und Nelson checkte zum Flug nach Holland ein. Hertha muss damit weiterhin noch einen zweiten Außenstürmer finden.

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